„Darauf bin ich nicht Stolz“: Überraschendes Mourinho-Geständnis

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Beim Duell zwischen Real Madrid und Real Betis am Freitag treffen Jose Mourinho und Manuel Pellegrini aufeinander. Die beiden Trainer lieferten sich einst eine öffentlich ausgetragene Fehde. Vor dem Wiedersehen äußerte sich Mourinho überraschend selbstkritisch über sein damaliges Verhalten.

Wie Sport Bild berichtet, übernahm der Trainer von Real Madrid auf einer Pressekonferenz die Verantwortung für seine früheren Angriffe. „Natürlich gab es in der Vergangenheit Momente, Worte, Dinge, die man sagt oder tut, und hinterher fühlt man sich wie ein Idiot“, erklärte Mourinho.

Mourinho und Pellegrini: Aus der Fehde wurde Respekt

Während ihrer gemeinsamen Zeit in der Premier League gerieten Mourinho und Pellegrini regelmäßig aneinander. Der Portugiese trainierte damals den FC Chelsea, sein chilenischer Konkurrent Manchester City. Beide lieferten sich öffentliche Seitenhiebe, provokante Jubelszenen und verweigerten sich zeitweise den Handschlag.

Mourinho wollte die Verantwortung dafür nicht auf Pellegrini übertragen. „Ich habe ihm gegenüber, ich, nicht er, das eine oder andere Wort gesagt, den einen oder anderen sehr dummen Kommentar abgegeben. Darauf bin ich nicht stolz“, räumte der 63-Jährige ein.

Jose Mourinho
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Seine heutige Meinung über den Betis-Trainer wurde auch durch ein Testspiel gegen Mourinhos damaligen Klub AS Rom geprägt. Nach mehreren Platzverweisen hätte Betis den dezimierten Gegner deutlich höher besiegen können. Pellegrini habe seine Mannschaft jedoch angewiesen, Rom nicht vorzuführen.

„Er war ein echter Gentleman. Er hätte uns acht Tore einschenken können“, erinnerte sich Mourinho. Inzwischen bezeichnet er seinen früheren Rivalen als „großartigen Trainer“ und „Vorbild als Trainer und als Mensch“.

Auch Pellegrini betrachtet den früheren Konflikt als beendet. Mourinho sei heute reifer und besonnener in seinen Aussagen. Die damaligen Sticheleien hätten für ihn „keinerlei Bedeutung“ mehr. Das direkte Duell steht damit nicht mehr im Zeichen persönlicher Spannungen, sportlich wollen beide Trainer mit ihren Mannschaften dennoch ein Ausrufezeichen setzen.

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