Die Nominierung des ersten DFB-Kaders von Bundestrainer Jürgen Klopp steht bevor – und wird auch in Freiburg mit Spannung erwartet. Gleich mehrere Spieler von SCF-Trainer Julian Schuster dürfen sich Hoffnungen auf einen Anruf machen.
Vor der ersten Nominierung des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp, der nach dem frühen WM-Aus gegen Paraguay Julian Nagelsmann ablöste, ist klar: Eine Vielzahl an deutschen Spielern dürften sich Hoffnungen auf einen Einsatz im DFB-Team machen. Schließlich war das klar die Devise des 59-Jährigen, der allen Spielern eine faire Chance versprach.
Im Zuge dessen klapperte Klopp in den vergangenen Wochen schon den ein oder anderen Bundesliga-Verein ab. Denn gerade den Austausch mit den Trainer der deutschen Fußballliga will der einstige Dortmund-Trainer intensivieren. Auch mit Freiburg-Coach Schuster gab es jüngst ein Gespräch, wie dieser selbst zuletzt im Gespräch mit der BILD-Zeitung verriet.
Freiburg-Coach Schuster und sein „längeres Telefonat mit Jürgen Klopp“
Der 41-Jährige erzählte: „Ich hatte ein längeres Telefonat mit Jürgen Klopp. Er hat mir dabei von seinen Ideen berichtet. Daher bin ich auf dem aktuellen Stand.“ Dabei dürfte es sicher auch einige seiner Spieler gegangen sein, die im DFB-Kader in wenigen Tagen stehen könnten. Etwa Weltmeister Matthias Ginter darf sich ebenso Hoffnungen machen wie Philipp Treu, Maximilian Eggestein oder Derry Scherhant.
„Natürlich würde ich mich freuen, wenn es einer meiner Spieler in die Nationalmannschaft schaffen würde. Das würde diese Entwicklungen und Leistungen widerspiegeln“, so Schuster, warnt seine Stars jedoch auch davor, nur noch auf Klopp und dessen Entscheidungen zu schielen: „Aber das Wichtigste ist die Leistung – und genau darauf können wir Einfluss nehmen. Wir sollten den Fokus darauf richten, uns auf das zu konzentrieren, was unsere Leistung beeinflusst.“

Der klare Rat an seine SCF-Schützlinge ist daher: „Es wäre der falsche Ratgeber, zu sagen: Ich muss jetzt gut spielen, damit möglicherweise ein Anruf kommt.“ Schuster wünscht sich also weiterhin konzentrierte und gute Leistungen im Verein – mögliche Nominierungen für den DFB dürften dann von alleine kommen, gehen die Freiburger ihren Erfolgsweg als Team so weiter wie bisher.

