Harry Kanes Arbeitspapier beim FC Bayern endet im Sommer 2027. Uli Hoeneß hat nun offengelegt, wer die Gespräche mit dem Stürmer führt: Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, nicht Sportvorstand Max Eberl.
Der Ehrenpräsident äußerte sich in einem Interview mit der Abendzeitung München. Dort wurde er gefragt, ob er selbst auf den englischen Angreifer eingewirkt habe, um ihn zu einem längeren Engagement in München zu bewegen.
Hoeneß sieht dafür offenbar keine Notwendigkeit. „Das muss ich ihm nicht immer wieder sagen, er weiß, was ich denke“, sagte der 73-Jährige über sein Verhältnis zum Torjäger.
Aufschlussreich ist vor allem eine weitere Auskunft des Klub-Patrons: „Jan-Christian Dreesen kümmert sich darum – und er ist in Verhandlungen. Wir werden sehen, was dabei herauskommt.“ Damit rückt der Vorstandschef in die zentrale Rolle, nicht Eberl.
Kane kündigt keine schnelle Entscheidung an
Dass die Münchner ihren Angreifer über 2027 hinaus halten wollen, ist seit längerem bekannt. Kane selbst hatte bestätigt, dass über seine Zukunft bereits gesprochen wird. Einen zügigen Abschluss stellte er dabei nicht in Aussicht.

Der Engländer erklärte, ein neues Arbeitspapier brauche Zeit, weil zunächst mehrere Punkte geprüft werden müssten. Seine Einschätzung der laufenden Unterredungen fiel dennoch freundlich aus: „Alles, was ich jetzt sagen kann, ist, dass die Gespräche gut laufen. Wir werden sehen, was passiert.“
Seit seinem Wechsel nach München zählt Kane zu den wichtigsten Spielern des Klubs und bleibt sportlich ein fester Bestandteil der Planungen von Vincent Kompany. Solange die Vertragsfrage offen ist, werden allerdings weiter Alternativen diskutiert. Als mögliche Stationen wurden zuletzt Real Madrid, Barcelona sowie Vereine aus der Premier League genannt.

