Christoph Freund war beim FC Liverpool offenbar ein Thema. Der Sportdirektor des FC Bayern soll bei den Engländern als Kandidat für einen Führungsposten besprochen worden sein. Zu einem Wechsel kommt es nicht.
Laut dem englischen Portal TEAMtalk galt Freund bei den Reds als denkbarer Nachfolger für Richard Hughes. Nach zwei Jahren als Sportdirektor hatte Hughes den Klub verlassen und bei Al Hilal in Saudi-Arabien angeheuert.
Bei der Suche nach einer Lösung für den freien Posten soll demnach auch der Name des Österreichers eine Rolle gespielt haben. Ob es zwischen beiden Seiten tatsächlich Gespräche gab, lässt der Bericht offen. Belegt ist lediglich, dass die Verantwortlichen an der Anfield Road über ihn sprachen.
Vom Salzburger Nachwuchs zur Münchner Kaderplanung
Freund arbeitet seit 2023 in München und ist dort zu einer wichtigen Stimme in der sportlichen Leitung geworden. Gemeinsam mit Sportvorstand Max Eberl verantwortet er wesentliche Teile der Kaderplanung beim deutschen Rekordmeister.
Bekannt geworden war der 49-Jährige zuvor bei Red Bull Salzburg. Im sportlichen Bereich war er dort jahrelang tätig und zeichnete unter anderem für die Verpflichtung sowie die Förderung vieler Talente verantwortlich. Diese Arbeit hat laut TEAMtalk auch in Liverpool Eindruck gemacht.
Vertrag läuft bis 2029
Erst vor wenigen Tagen bestätigte der FC Bayern die Verlängerung mit seinem Sportdirektor bis zum 30. Juni 2029. Damit schafften die Münchner früh Klarheit auf einer weiteren zentralen Position. Für Liverpool dürfte sich die Personalie damit erledigt haben.
Freund selbst sprach nach der Unterschrift von einer „Herzensangelegenheit“ und kündigte an, mit den Verantwortlichen weitere Ziele verfolgen zu wollen. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hob bei der Verlängerung dessen zentrale Rolle bei sportlichen Entscheidungen hervor, Eberl betonte die enge Zusammenarbeit.

