Es war eine der größten Aufregergeschichten des Transfersommers 2026, als sich Atletico Madrid und der FC Barcelona wochenlang eine Schlammschaft lieferten – wegen eines angestrebten Transfers von Julian Alvarez zu den Katalanen.
Letztendlich platzte der von Alvarez gewünschte Wechsel zum FC Barcelona. Es war klar, dass die monatelange Saga um den Argentinier und seine Zukunft Konsequenzen haben würde. Denn der Sturmstar blieb Atletico erhalten, wurde dennoch von den eigenen Fans beleidigt und ausgepfiffen.
Öffentlich wurden dann mentale Probleme des 26-Jährigen, der Stürmer soll gar unter einer schweren Depression leiden. Ausgelöst durch das Wechseldrama im Sommer, möglicherweise aber auch durch die Finalniederlage bei der Weltmeisterschaft 2026. Unterdessen hat sein Klub Atletico nicht lange gezögert, und Alvarez Berater Fernando Hidalgo für die jetzige Situation verantwortlich zu machen. Und tatsächlich soll ein Beraterwechsel bei Alvarez aktuell ein Thema sein, wie Mundo Deportivo berichtet.
Nach Transferdrama: Alvarez vor Beraterwechsel
Atletico-Boss Miguel Ángel Gil Marín sagte so zuletzt öffentlich über den argentinischen Superstar und das Transferdrama: „Julián geht es wirklich schlecht. Es gab Leute, die ihn getäuscht und verwirrt haben.“ Insbesondere meinte der Geschäftsführer der Madrilenen dabei Spielerberater Hidalgo sowie den FC Barcelona.
Nun könnte tatsächlich eine Beraterwechsel bei Julian Alvarez erfolgen. Wie es in dem Bericht heißt, soll der Spieler ernsthaft erwägen, sich von seinem jahrelangen Wegbegleiter zu trennen. Während der gesamten Karriere war Hidalgo in beratender Funktion für Alvarez tätig. Nun könnte diese Zeit vorläufig ein Ende haben.
Derweil gab es bereits Gespräche mit einer Nachfolger-Agentur. „The Elegant Game“, Agentur unter der Leitung des ehemaligen Spielers Javier Pastore, die auch Enzo Fernández vertritt, soll in diesem Kontext Thema sein.

Ob und wann ein Beraterwechsel wirklich erfolgt, ist noch unklar. Allerdings scheinen auch Personen aus dem unmittelbaren Umfeld des 26-jährigen Nationalspielers bereits mehrfach eine Trennung mit Hidalgo vorgeschlagen haben. Demnach ist man mit der jüngsten Arbeit des Beraters, insbesondere im vergangenen Sommer, äußerst unzufrieden.

