Cristiano Ronaldo macht weiter, das wurde zuletzt im Rahmen der Nominierung von Jorge Jesus schon bestätigt. Die Portugal-Legende spielt also weiterhin für die Nationalmannschaft.
Aber: Es gab durchaus Gedanken daran, jetzt einen Schlussstrich zu ziehen. Das hat der Offensivspieler nun selbst bestätigt. Ronaldo gab bekannt, dass er sich intensiv damit auseinandergesetzt hat, Schluss zu machen.
Auf die Frage, ob er nach der Weltmeisterschaft darüber nachgedacht habe, Portugal zu verlassen, antwortete Ronaldo auf einer Pressekonferenz: „Ja, das habe ich. Natürlich denke ich immer über meine Entscheidungen, meine Zukunft und auch über die Gegenwart nach.“
Ronaldo: „Glaube, dass ich helfen kann“
Und weiter: „Ich bin ein Denker. Man muss nachdenken. Deshalb seht ihr mich jetzt hier. Das bedeutet, dass ich weitermachen werde. Ich habe mich mit unserem Präsidenten und unserem Trainer unterhalten. Ich glaube nach wie vor, dass ich der Nationalmannschaft helfen kann, ihre Ziele zu erreichen, und werde erst aufhören, wenn ich das Gefühl habe, hier nichts mehr bewirken zu können.“

Ronaldo will weiter helfen, auch in der Zukunft wichtig sein. „Ich kann die Nationalmannschaft nicht nur durch meine Tore, sondern auch abseits des Fußballs unterstützen. Das ist eine neue, junge Generation. Aber für mich kommt es vor allem darauf an, auf dem Platz Tore zu schießen und der Mannschaft zu helfen, Spiele zu gewinnen.“
Zudem schwirrt ihm noch immer das Ziel der 1000 Karrieretore im Kopf herum. Mehr Spiele erhöhen natürlich auch die Chance, dieses Ziel zu erreichen. „Mein 1.000. Tor für die Nationalmannschaft zu erzielen, wäre der Höhepunkt von etwas – eine wunderschöne Geschichte“, sagte er. „Es wäre zwar nicht das Ende, aber es wäre eine wunderschöne Geschichte.“

