Der FC Augsburg und der FC Union trennten sich am Samstag mit 1:1. Auf beiden Seiten gab es einen Platzverweis. Beim FCA musste Juma Bah etwas unglücklich vom Feld.
Er traf seinen Gegenspieler zwar deutlich, aber gewiss nicht absichtlich. Es war eine bittere Aktion für den Augsburger Verteidiger.
Was nach dem Spiel passierte, das war einmal mehr eine Schattenseite des Fußballs. Denn Bah wurde in den Sozialen Medien beschimpft und rassistisch beleidigt.
Augsburgs Bah rassistisch beschimpft
Im Nachgang des Spiels veröffentlichten die Augsburger ein Statement und stellten sich hinter ihren Spieler. „Heute wurde unser Spieler Juma Bah auf Instagram auf widerwärtigste Weise rassistisch beleidigt. Und mit dem Tod bedroht. Auch seine Familie wurde bedroht. Wir sind erschüttert über diesen Hass“, heißt es seitens des Klubs.
Und weiter: „Und wir stellen unmissverständlich klar: 𝐖𝐢𝐫 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐞𝐢𝐧 𝐬𝐨𝐥𝐜𝐡𝐞𝐬 𝐕𝐞𝐫𝐡𝐚𝐥𝐭𝐞𝐧 𝐧𝐢𝐞𝐦𝐚𝐥𝐬 𝐚𝐤𝐳𝐞𝐩𝐭𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧, 𝐭𝐨𝐥𝐞𝐫𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐨𝐝𝐞𝐫 𝐞𝐢𝐧𝐟𝐚𝐜𝐡 𝐡𝐢𝐧𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧!“
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Daraufhin gaben die Augsburger bekannt: „Wer einen unserer Spieler rassistisch beleidigt oder bedroht, greift nicht nur einen Einzelnen an, sondern die Werte unserer gesamten FCA-Familie. Egal welche Hautfarbe, Herkunft, Religion oder Nationalität. Jeder Mensch verdient Respekt, Würde und Sicherheit. 𝐖𝐢𝐫 𝐬𝐜𝐡𝐚𝐮𝐞𝐧 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐰𝐞𝐠! 𝐖𝐢𝐫 𝐬𝐜𝐡𝐰𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭! 𝐖𝐢𝐫 𝐬𝐭𝐞𝐡𝐞𝐧 𝐳𝐮𝐬𝐚𝐦𝐦𝐞𝐧! Wir werden diesen Vorfall konsequent zur Anzeige bringen und alle uns zur Verfügung stehenden rechtlichen Schritte prüfen. Wir stehen geschlossen hinter Dir, Juma!“
Das ist ein klares Statement. Der Rassismus muss endlich aufhören. Und der FCA setzt ein klares Zeichen. Eines, das vielleicht auch nachhaltig eine Wirkung hat. Das bleibt allerdings abzuwarten.
