Zum Inhalt springen
0
Said El Mala
IMAGO / Laci Perenyi

PSG und BVB in Lauerstellung: Köln erhöht Preisschild für El Mala

Von Vjekoslav Keskic · · 2 Min Lesezeit

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzu Folgen

Said El Mala bleibt eines der begehrtesten Talente der Bundesliga. Nachdem der 1. FC Köln im vergangenen Sommer bereits ein millionenschweres Angebot von Borussia Dortmund ausgeschlagen hatte, haben die Rheinländer ihre finanziellen Vorstellungen offenbar noch einmal nach oben korrigiert. Ein möglicher Transfer des 20-Jährigen dürfte damit künftig noch teurer werden.

Wie die Sport BILD berichtet, würde Köln bei einem erneuten Angebot in der Größenordnung von 50 Millionen Euro nicht mehr über einen Verkauf nachdenken. Noch im Sommer galt diese Summe als mögliche Schmerzgrenze des Bundesliga-Aufsteigers. Inzwischen hat sich die Ausgangslage jedoch verändert.

Dabei hatte der Effzeh bereits während der vergangenen Transferperiode eine klare Haltung gezeigt. Borussia Dortmund soll knapp 50 Millionen Euro für El Mala geboten haben, blitzte mit seiner Offerte allerdings ab. Stattdessen verlängerte der Offensivspieler seinen Vertrag in Köln und entschied sich für eine Fortsetzung seiner Entwicklung bei seinem aktuellen Verein.

Köln will El Mala im Winter nicht abgeben

Die Verantwortlichen des 1. FC Köln sehen derzeit keinen Anlass, sich mit einem vorzeitigen Abschied ihres Offensivtalents zu beschäftigen.

Sportchef Thomas Kessler hatte bereits Mitte Oktober deutlich gemacht, dass der Klub fest mit El Mala für die gesamte laufende Saison plant. „Im Fußball sollte man nichts kategorisch ausschließen“, erklärte Kessler damals, betonte jedoch zugleich: „Aber ich kann ganz klar sagen, dass wir fest damit planen, dass Said die gesamte Saison bei uns spielt.“

Auch die Vertragsverlängerung des 20-Jährigen wertet der Sportchef als klares Bekenntnis zum Verein. „Er hat seinen Vertrag nicht ohne Grund noch einmal verlängert. Deshalb gibt es für mich aktuell keinen Anlass, mich mit einem möglichen Wechsel im Winter zu beschäftigen. Unser gemeinsamer Fokus liegt darauf, dass Said sich hier weiterentwickelt und wir als Mannschaft erfolgreich sind.“

Diese Haltung scheint sich seitdem nicht verändert zu haben. Vielmehr haben die Kölner ihre Verhandlungsposition durch die langfristige Bindung des Offensivspielers zusätzlich gestärkt.

Eine konkrete neue Ablöseforderung ist bislang nicht bekannt. Klar ist nach Informationen der Sport BILD allerdings, dass selbst ein Angebot über 50 Millionen Euro nicht mehr ausreichen würde.

Auch Paris Saint-Germain beschäftigt sich mit El Mala

Said El Mala
IMAGO / DeFodi Images

Neben Borussia Dortmund soll sich inzwischen auch ein europäischer Spitzenklub aus Frankreich intensiver mit dem Kölner Offensivspieler beschäftigen.

Paris Saint-Germain hatte sich dem Bericht zufolge bereits im vergangenen Sommer bei Thomas Kessler nach El Mala erkundigt.

Zuletzt kamen erneut Gerüchte über ein mögliches Interesse des französischen Meisters auf. Hintergrund ist die Verletzung von Khvicha Kvaratskhelia, der PSG nach einem Kreuzbandriss längerfristig fehlen wird.

Die Pariser beschäftigen sich deshalb mit möglichen Verstärkungen für ihre Offensive. Ob El Mala dabei tatsächlich zu einem konkreten Transferziel für den Winter wird, ist allerdings offen.

Auch in Köln rechnet man derzeit offenbar nicht damit, dass sich der intensive Transfer-Poker aus dem vergangenen Sommer bereits im Januar wiederholen wird.

Für den Effzeh steht vielmehr die sportliche Entwicklung des 20-Jährigen im Vordergrund. Der Verein möchte El Mala mindestens bis zum Saisonende halten und sieht sich durch dessen Vertragsverlängerung in einer starken Position.

Sollten im kommenden Sommer erneut finanzstarke Vereine anklopfen, dürfte die Ablösefrage allerdings wieder aktuell werden. Die jüngste Entwicklung zeigt bereits, dass interessierte Klubs inzwischen deutlich tiefer in die Tasche greifen müssten als noch vor wenigen Monaten.

0 Kommentare

Mehr Fußball News