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Niclas Füllkrug
IMAGO / foto2press

DFB-Kader: Klopp erklärt Füllkrug-Nominierung

Von Lukas Neth · · 2 Min Lesezeit

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Niclas Füllkrug ist zurück in der deutschen Nationalmannschaft. Bundestrainer Jürgen Klopp hat den Angreifer von Werder Bremen für die anstehenden Nations-League-Spiele gegen Serbien und die Niederlande nominiert. Nachdem der 33-Jährige zunächst nicht in Klopps Neuaufbau-Plan zu passen schien, hat sich der Torjäger mit seinen starken Leistungen an der Weser offenbar unverzichtbar gemacht.

Dabei hatte Klopp zuletzt noch mit einem bemerkenswerten Kommentar aufhorchen lassen. „Niclas Füllkrug schießt in der Bundesliga ein Tor nach dem anderen, aber ist 33. Das ist nicht meine Schuld“, erklärte der Bundestrainer am 22. Oktober in der Halbzeit der CL-Partie zwischen Bayern und Arsenal bei DAZN.

Eine klare Absage an den Bremer war das allerdings nicht. Schon damals ließ Klopp durchblicken, dass Füllkrugs Leistungen durchaus registriert werden: „Wir gucken ja alle, wir sind ja nicht doof. Natürlich gucken wir Bremen zu“, stellte er klar.

Klopp schwärmt von Füllkrug

Bei der Vorstellung des neuen Kaders wurde der Bundestrainer dann konkreter: „Eine gute Form und Tore zu schießen – das ist ja nie schlecht“, so Klopp.

„Fülle hat performt und unterschiedlichste Tore geschossen, die nahezu alle spektakulär waren. Er hat für Werder Bremen einen unglaublichen Einfluss auf das Spiel nicht nur durch seine Tore, sondern auch durch die Art und Weise, wie er auftritt. Da hilft natürlich die Erfahrung, die er mitbringt, total. Auch wenn er generell ein positiver Typ ist, konnte er diesen Einfluss nicht in jeder Phase seiner Karriere auf eine Mannschaft nehmen. In Bremen ist das so“, führte der Bundestrainer weiter aus.

Besonders entscheidend sei offenbar auch Füllkrugs Wohlbefinden in Bremen. „Wenn man sich wohlfühlt und zu Hause fühlt, dann sieht man, was daraus entstehen kann“, erklärte Klopp. Der Angreifer führt mit neun Bundesliga-Toren derzeit die Torschützenliste an. Insgesamt kommt er in dieser Saison auf zwölf Treffer in zehn Pflichtspielen.

Jürgen Klopp
IMAGO

„Wenn morgen Europameisterschaft wäre …“

Auch mit Blick auf eine mögliche Europameisterschaft machte Klopp deutlich, welchen Stellenwert Füllkrug aktuell besitzt: „Wenn morgen eine Europameisterschaft wäre, würden wir ihn natürlich mitnehmen. Das ist ja gar keine Frage. Und unter dem Aspekt war die Nominierung dann relativ leicht. Also: Es war eine Freude, die Entscheidung zu treffen, und es war auch eine Freude, sie ihm mitzuteilen.“

Für Füllkrug ist es die erste Nominierung seit September 2025. In bislang 24 Länderspielen erzielte er 14 Tore. Nun erhält er die Chance, sich unter Klopp erneut zu beweisen. Deutschland trifft am 13. November zunächst auswärts auf Serbien, ehe am 16. November das Duell mit den Niederlanden in Berlin ansteht.

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