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Aleix Garcia
IMAGO / Eibner

Traumtor ebnet den Weg: Bayer Leverkusen feiert Derbysieg in Köln

Von Manuel Behlert · · 2 Min Lesezeit

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In der Bundesliga bekam es der 1. FC Köln am heutigen Sonntag zu Hause mit Bayer 04 Leverkusen zu tun. Es stand also ein Derby auf dem Programm. 

Köln setzte dabei auf die eigene Heimstärke, die in den letzen Wochen immer mal wieder zur Geltung kam. Leverkusen hat derweil einige Probleme in den letzten Spielen offenbart, verlor unter der Woche auch mit 0:1 gegen Marseille.

Die aktuelle Phase ist also nicht ganz so einfach für Bayer. Genau das ist es, was man jetzt korrigieren wollte.

Garcia mit Traumfreistoß für Bayer

Direkt zu Beginn entwickelte sich schon eine rassige, intensive Partie. Die Hausherren hatten durch Said El Mala einen ersten Abschluss, doch der Stürmer rutschte bei seinem Schussversuch weg. Auf der Gegenseite ging es auch gleich ordentlich zur Sache. Patrik Schick versuchte sich, auch Ibrahim Maza war gleich an einer Doppelchance beteiligt. Marvin Schwäbe war von Beginn an involviert und musste direkt eingreifen. Nach sechs Minuten bekam die Werkself dann einen Freistoß zugesprochen. Aleix Garcia nahm sich der Sache an und verwandelte mit einem schönen Schuss über die Mauer in die linke Ecke. Doch der Effzeh zeigte eine Reaktion. Sebastian Sebulonsen und Linton Maina scheiterten bei einer Doppelchance.

Aleix Garcia
IMAGO / Nico Herbertz

Leverkusen hatte technische Vorteile, Köln kam mehr über den Kampf, aber schaffte es immer wieder, nach Ballgewinnen schnell umzuschalten und für Gefahr zu sorgen. Das gelang mitunter auch, denn die Leverkusener waren zwar überlegen, aber nicht komplett dominant. Je näher die Halbzeit rückte, desto häufiger wurden die Zweikämpfe ruppig. Der Spielfluss litt ein wenig, es sei denn, Maza kam einmal an die Kugel. So ging es mit dem 1:0 für Bayer in die Kabine.

Schick erhöht, El Mala macht es noch spannend

Nach dem Seitenwechsel litt der Fußball erst einmal. Es gab Rudelbildungen, das Spiel wurde zäher, Köln wollte einen Strafstoß, doch Mikey Moore wurde nicht berührt. Gelbe Karten wurden verteilt, aber die Großchancen fehlten. Stattdessen wurde es hitziger, auch auf den Rängen. Erst nach einer guten Stunde wurde es wieder munterer, Schick hatte einen Abschluss in petto, der aber nicht für das 2:0 sorgte.

Köln unterliefen insgesamt einfach zu viele Fehler. Mal gelang die Ballannahme nicht, mal wurde der Pass nicht gut genug gespielt. Leverkusen verpasste es jetzt aber, den Deckel draufzumachen und schaltete zu sehr in den Verwaltungsmodus. Ein Schick-Tor in der 82. Minute zählte dann wegen eines Handspiels nicht. Wenig später war es dann aber soweit: Schick wurde erneut in Szene gesetzt und diesmal traf er, schlenzte den Ball schön am Torwart vorbei und machte den Deckel drauf. Dachten alle, doch dann kam Said El Mala an den Ball und erzielte mit einem Volley das 1:2. Bedient wurde er von seinem Bruder Malek. Allerdings reichte es nicht mehr für die Kölner.

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