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Einigung rückt nahe: Leipzig vor Asllani-Coup

Fisnik Asllani
Foto: Getty Images

RB Leipzig steht unweit entfernt vor dem nächsten Top-Transfer. Die Sachsen möchten Hoffenheim-Shooting-Star Fisnik Asllani verpflichten und haben bereits eine mündliche Einigung mit der Spielerseite erzielt. Auch die Verhandlungen mit der TSG sollten aufgrund der Ausstiegsklausel in Asllanis‘ Vertrag kein Problem darstellen. Noch zögert RB allerdings. Der Platz im Kader ist nämlich momentan noch begrenzt.

Laut Informationen von Sky Sport treibt Leipzig den Transfer intensiv voran. Die Ausstiegsklausel im Vertrag des 23-Jährigen beträgt je nach Abnehmer 25-29 Millionen Euro. Asllanis aktueller Marktwert liegt laut Transfermarkt.de bei 35 Millionen Euro, ein gutes Geschäft also für den potentiellen Käufer.

Ganz so einfach gestaltet sich die Angelegenheit allerdings doch nicht. Leipzig verzeichnet in diesem Sommer ein deutliches Transferminus und hat mit Maxime Esteve (FC Burnley), Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach) und Brajan Gruda (Brighton & Hove Albion) bereits drei teure Neuverpflichtungen getätigt. Zudem ist die Konkurrenzsituation im Sturmzentrum nicht ohne. Trainer Martin Demichelis muss die vorhandene Spielzeit bereits unter Conrad Harder, Romulu und Samba Konaté verteilen. Eine Verpflichtung von Asllani würde sich nur rechtfertigen, falls der in Berlin geborene kosovarische Nationalspieler auch als Stürmer Nummer Eins eingeplant wird.

Zieht Leipzig die Ausstiegsklausel von Asllani?

Einiges an Vorbereitung ist also noch zu tun bei RB. Bedeutet das auch, dass man einen Verkauf von Harder oder Romulu prüft? Asllani wäre in jedem Fall sportlich ein Top-Neuzugang, der bereits mit Nachdruck bewiesen hat, dass er in der Bundesliga funktioniert. Der 1,91m-Mann absolvierte 33 Bundesliga-Spiele für die TSG und sammelte dabei insgesamt starke 19 Scorerpunkte (Zehn Tore und neun Assists). Auch der FC Barcelona zeigt Interesse am Stürmer, dessen Entwicklungspotential noch lange nicht ausgeschöpft zu sein scheint.

Fisnik Asllani
Foto: Getty Images

Damit würde er perfekt ins Anforderungsprofil der Leipziger passen. Die Sachsen können Asllani hervorragende Entwicklungsperspektiven aufzeigen und mit Beispielen belegen. Über das ,,Sprungbrett“ Leipzig schafften in der jüngeren Vergangenheit unter anderem Dani Olmo (FC Barcelona), Dominik Szoboszlai (FC Liverpool), Xavi Simons (Tottenham Hotspur) oder Benjamin Sesko (Manchester United) den Sprung zu den größten Klubs der Welt. Auch durch die Zeit bei RB sind Spieler wie Olmo und Szoboszlai zu absoluten Weltstars geworden. Das überzeugt Asllani, der Leipzig bereits die mündliche Zusage gegeben hat. Den Schritt nach Barcelona kann er auch noch in ein paar Jahren gehen.