Der italienische Fußball liegt aktuell am Boden, nachdem dreimal in Folge die Weltmeisterschaft verpasst wurde. Zuletzt kam es zum Rundumschlag im italienischen Verband. Wird nun ein großer Name der neue Nationaltrainer?
Gerüchte gab es zuletzt viele. Antonio Conte war ein Name, der immer wieder mit den Italienern in Verbindung gebracht wurde. Auf die Zielgerade bogen die beiden Verhandlungsparteien aber nie ein.
Immer wieder geisterte in der Zwischenzeit der Name Pep Guardiola durch die Medien. Der Katalane, lange in Diensten von Manchester City, hörte in diesem Sommer bei den Engländern auf.
Wird Guardiola Italien-Coach?
Italien braucht einen Trainer, der für Aufbruchstimmung sorgt, der im Land etwas erzeugt, der Energie freisetzt. Einerseits ist Guardiola genau das, andererseits braucht er nach eigener Aussage eine Pause, um mental wieder durchschnaufen zu können.

Trotzdem melden italienische Medien, darunter Gianluca di Marzio, dass es Gespräche geben soll. Vor allem Paolo Maldini gilt im Verband als großer Befürworter.
Über das gesamte Wochenende hinweg habe man sich ausgetauscht und die Möglichkeiten eines Engagements erörtert. Die anschließende Einschätzung beim TV-Sender: Eine Verpflichtung des Startrainers sei nicht länger nur Wunschtraum, sondern ein realistisches Szenario.
Unklar ist, ob Guardiola im Falle einer Zusage sofort starten würde oder zum Beispiel erst nach der Nations League. Diese wird im Kalenderjahr 2026 ausgespielt, erst danach folgt die Qualiphase für die kommende Weltmeisterschaft. Das wäre in den weiteren Gesprächen, sofern es noch welche geben sollte, zu klären. Es wäre aber in jedem Fall die größtmögliche Lösung für den taumelnden Verband.

