Der VfB Stuttgart lässt bezüglich der Personalie Dzenan Pejcinovic weiterhin nicht locker. Die Schwaben bearbeiten weiterhin hartnäckig den VfL Wolfsburg und kommt den Forderungen des Absteigers Stück für Stück entgegen. Nachdem erste Angebote bis zu 18 Millionen Euro noch abgelehnt wurden, erhöht Stuttgart die Offerte nun ein weiteres Mal.
Laut Informationen von Sky Sport hat der VfB ein Angebot in Höhe von 20 Millionen Euro für Pejcinovic abgegeben. Dazu kommen mögliche leistungsbezogene Bonuszahlungen. Damit liegt Stuttgart zwar fünf Millionen Euro über dem Marktwert des Stürmers, allerdings weiterhin gut fünf Millionen unter der Forderung der Wolfsburger. 25 Millionen Euro schwebten dem VfL ursprünglich als Ablöse für den 21-Jährigen vor – ob die Verantwortlichen sich von der Hartnäckigkeit der Schwaben weichkochen lassen?
Zahlt Stuttgart 25 Millionen Euro für Pejcinovic?
In jedem Fall besteht bereits eine Einigung zwischen Stuttgart und der Spielerseite. Gibt Wolfsburg grünes Licht, unterschreibt Pejcinovic aller Voraussicht nach einen Vertrag bis 2030 im Schwabenland. Dass der Spieler heiß auf den Transfer ist, stellt keine große Überraschung dar. Statt zweite Bundesliga in Wolfsburg würde Pejcinovic mit Stuttgart in der Champions League antreten – und dort die nächsten Karriereschritte gehen.
Seine Qualität stellte er vergangene Saison regelmäßig unter Beweis. Pejcinovic konnte zwar den Abstieg der Wölfe nicht verhindern, erzielte aber insgesamt zwölf Treffer in 34 Pflichtspielen. Unter anderem traf er auch im Relegations-Rückspiel gegen den SC Paderborn. Zudem besitzt der 1,90m große Torjäger weiteres Entwicklungspotential, das er in Stuttgart in deutlich besseren Umständen abrufen könnte.

Sollten sich Stuttgart und Wolfsburg auf einen Transfer einigen, könnte das Auswirkungen auf die Personalie Ermedin Demirovic haben. Grundsätzlich spricht aus Sicht der VfB-Bosse um Alexander Wehrle und Fabian Wohlgemuth zwar nichts gegen ein Sturm-Trio aus Demirovic, Pejcinovic und Nationalspieler Deniz Undav. Allerdings soll Erfolgstrainer Sebastian Hoeneß nicht mehr vollständig überzeugt vom Bosnier sein.
Ein Verkauf des 28-Jährigen könnte eine Verpflichtung von Pejcinovic refinanzieren und zudem den Weg für den Noch-Wolfsburger zu mehr Spielzeit frei machen. Interesse an Demirovic, der in der abgelaufenen Spielzeit in 38 Pflichtspielen starke 20 Scorerpunkte (15 Tore und 5 Assists) sammelte, dürfte vorhanden sein. Als aussichtsreiche Kandidaten auf eine Verpflichtung kommen aus England und Italien. Der von Daniel Farke trainierte Premier-League-Club Leeds United meldet ebenso Interesse an wie Juventus Turin.
