Done Deal: Frankfurt schnappt sich neuen Innenverteidiger

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Eintracht Frankfurt steht unmittelbar vor der Verpflichtung von Otavio. Der 20 Jahre alte Innenverteidiger soll vom portugiesischen Erstligisten Estrela Amadora an den Main wechseln und bei den Hessen einen langfristigen Vertrag unterschreiben. Als Ablöse stehen 4,5 Millionen Euro im Raum. Der Transfer ist allerdings noch nicht offiziell bestätigt.

Nach Informationen von Sky haben beide Vereine bereits eine vollständige Einigung erzielt. Die BILD berichtet ebenfalls von weit fortgeschrittenen und positiven Gesprächen, widerspricht aber der Darstellung eines bereits abgeschlossenen Deals. Vorgesehen sei ein Vertrag bis 2031, der keine Ausstiegsklausel enthält.

Otavio: Löst er die Defensivprobleme Frankfurts?

Otavio wurde in Brasilien ausgebildet, wechselte 2025 nach Portugal und rückte in der vergangenen Saison dauerhaft in die Profimannschaft von Estrela auf. Für den Klub aus der Nähe von Lissabon absolvierte der Abwehrspieler 22 Pflichtspiele. In 17 Begegnungen gehörte er zur Startelf.

Sein Marktwert entwickelte sich dabei innerhalb weniger Monate deutlich nach oben. Im Dezember wurde Otavio erstmals mit 500.000 Euro bewertet, ehe im März eine Erhöhung auf 1,5 Millionen Euro folgte. Damit gehört er zu den fünf wertvollsten Spielern im Kader des portugiesischen Erstligisten. Der Linksfuß ist flexibel als Innenverteidiger oder als Linksverteidiger einsetzbar.

Otavio
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Bei der Eintracht dürfte der Brasilianer zunächst als Herausforderer eingeplant sein. Mit Robin Koch, Nnamdi Collins und Arthur Theate stehen derzeit lediglich drei nominelle Innenverteidiger im Frankfurter Profikader. Während letzterer noch wechseln dürfte, könnte Otavio auch als potenzieller Ersatz des Belgiers den Weg an den Main finden.

Otavio wäre bereits der dritte U21-Zugang der Hessen in diesem Sommer. Zuvor kamen Noel Aseko für 12 Millionen Euro vom FC Bayern und Malik Pimpong für 3,5 Millionen Euro vom FC Midtjylland. Insgesamt würde Frankfurt damit rund 20 Millionen Euro in drei junge Spieler investieren.

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