Yan Diomande soll in diesem Sommer zu Real Madrid wechseln. Zwischen RB Leipzig und den Königlichen gibt es aber noch immer keine finale Einigung. Und auch im Hintergrund soll es die ein oder andere Problematik geben.
Im Trainingslager ist Diomande derzeit nicht dabei, offiziell, weil er krank ist. Das bestätigte Trainer Martin Demichelis auch noch einmal. Das kann aber natürlich nur ein Vorwand sein.
Leipzig pocht auf eine Ablöse von mindestens 120 Mio. Euro – welche die Königlichen bisher nicht bereit sind zu zahlen. Der Wechsel hakt weiterhin. Weil wohl auch Diomandes Beratersituation eine Rolle spielen soll. Das berichtet die BILD.
Berater-Chaos um Diomande
Fakt ist: Im Umfeld des Ivorers kracht es. Seine frühere Berater-Agentur „Maxidel Management“ ist im Frühjahr vor den internationalen Sportgerichtshof CAS gezogen, nachdem Diomande im Februar zur US-Firma „Roc Nation“ gewechselt ist. Es geht um mehrere Millionen Euro.

Es wird auf einen angeblichen Exklusiv-Vertrag gepocht, der offenbar bis Ende 2027 laufen soll. Solche Exklusivvereinbarungen gibt es in Deutschland eigentlich nicht, was eine Grauzone darstellt. Da die Berateragentur in Frankreich tätig ist, herrscht hier nun auch ein wenig Unklarheit.
Das spielt alles im Hintergrund auch noch eine Rolle. Und erschwert die Verhandlungen zusätzlich. Real Madrid ist zwar weiterhin relaxed, weil man die Zusage des Spielers hat und schon mit Leipzig verhandelt, aber je länger es dauert, desto mehr Probleme könnten noch auftreten, das steht außer Frage. Deswegen hofft man bei den Königlichen, dass es jetzt zeitnah eine Lösung gibt.

