Noah Atubolu könnte den SC Freiburg in diesem Sommer verlassen und seine Karriere in der Serie A fortsetzen. Die SSC Neapel beschäftigt sich offenbar mit dem deutschen Torhüter, der eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags im Breisgau abgelehnt haben soll. Auch Juventus Turin beobachtet die Situation.
Nach Informationen von Calciomercato fordert Freiburg rund 15 Millionen Euro für den 24 Jahre alten Schlussmann. Atubolus aktuelles Arbeitspapier läuft nur noch bis 2027, wodurch sich für den Bundesligisten in diesem Transferfenster letztmals die Möglichkeit auf eine höhere Ablöse ergeben könnte.
Atubolu: Suche nach neuem Klub
Das Umfeld des früheren deutschen U21-Nationalspielers wird dem Bericht zufolge in Kürze in Italien erwartet. In den kommenden Tagen könnten direkte Gespräche mit den Verantwortlichen von Napoli und Juventus stattfinden. Konkrete Angebote liegen bislang offenbar noch nicht vor.
Bei Napoli könnte Atubolu die Nachfolge von Vanja Milinkovic-Savic antreten. Der serbische Torhüter darf den italienischen Meister dem Vernehmen nach verlassen. Ob der Freiburger sofort als neue Nummer eins oder zunächst als Teil eines Konkurrenzkampfs eingeplant wäre, bleibt offen.

Atubolu wurde im Nachwuchs des SC Freiburg ausgebildet und schaffte über die zweite Mannschaft den Sprung zu den Profis. Seit dem Abschied von Mark Flekken ist der gebürtige Freiburger Stammtorhüter des Bundesligisten. Durch seine Leistungen spielte er sich auch in den Fokus mehrerer Vereine außerhalb Deutschlands.
Neben einem neuen Torwart sucht Napoli weitere Verstärkungen. Rechtsverteidiger Costantino Favasuli und Chelsea-Innenverteidiger Benoit Badiashile gelten als Kandidaten für die Defensive. Kevin De Bruyne soll trotz des Interesses aus der MLS bleiben. Romelu Lukaku steht dagegen vor dem Abschied, wobei Atlanta United als möglicher Abnehmer gehandelt wird. Napoli fordert für den Angreifer offenbar 10 Mio. Euro.

