Falls Barcola-Deal platzt: Liverpool hat Plan B in petto

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Der FC Liverpool arbeitet weiter an einer Verpflichtung von Bradley Barcola, möchte seine Kaderplanung aber nicht vollständig von den schwierigen Verhandlungen mit Paris Saint-Germain abhängig machen. Für den Fall, dass ein Transfer des französischen Nationalspielers scheitert, haben die Reds bereits mehrere Alternativen für die offensive Außenbahn identifiziert.

Wie CaughtOffside berichtet, ist Rayan vom AFC Bournemouth aktuell der bevorzugte Plan B. Der 19 Jahre alte Brasilianer kennt den Spielstil von Liverpool-Trainer Andoni Iraola bereits aus der gemeinsamen Zeit bei den Cherries. Seine Geschwindigkeit sowie sein enormes Entwicklungspotenzial sollen ihn zu einer interessanten Alternative machen.

Liverpool: Rayan und Mbaye als Barcola-Alternative

Barcola bleibt dennoch der Wunschkandidat. Der 23-Jährige kann auf beiden Flügeln eingesetzt werden und soll dabei helfen, die nach dem Abgang von Mohamed Salah entstandene Lücke zu schließen. Der Spieler selbst steht einem Wechsel an die Anfield Road dem Vernehmen nach offen gegenüber.

Bradley Barcola
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Bei der Ablöse liegen die Vorstellungen allerdings weit auseinander. Liverpool wäre offenbar bereit, rund 100 Millionen Euro zu investieren. PSG soll hingegen umgerechnet zwischen 161 Mio. und 167 Mio. Euro verlangen, bevor ein Verkauf überhaupt ernsthaft geprüft wird. Eine schnelle Einigung ist unter diesen Voraussetzungen nicht absehbar.

Zuletzt wurde auch ein anderer PSG-Flügelspieler mit Ibrahim Mbaye ins Spiel gebracht. Eine Verpflichtung des 18-Jährigen gestaltet sich zum aktuellen Zeitpunkt realistischer als die Verpflichtung von Barcola.

Liverpool hat mit Innenverteidiger Jeremy Jacquet und Flügelspieler Victor Munoz bereits zwei Neuzugänge präsentiert. Aus Sicht der Verantwortlichen ersetzen diese Transfers jedoch nicht die Kreativität und Torgefahr, die Salah über Jahre in die Mannschaft einbrachte.

Neben Rayan und den PSG-Akteuren befinden sich deshalb auch Yankuba Minteh und Matias Fernandez-Pardo auf der Auswahlliste. Minteh würde ebenfalls primär aufgrund seines Tempos für Gefahr sorgen, während Fernandez-Pardo mehrere Positionen im Angriff besetzen kann und generell ein anderes Spielerprofil mitbringt. Die Reds wollen ihre Alternativen aktiv halten, um bei einem Scheitern der Barcola-Verhandlungen nicht erst kurz vor Transferschluss reagieren zu müssen.

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