Bundesligist Eintracht Frankfurt buhlt weiter um KSC-Shootingstar Louey Ben Farhat. Die Konkurrenz ist jedoch groß.
Mit dem 20-jährigen Offensivspieler ist sich die SGE längst einig, die Verhandlungen mit dem Karlsruher SC gestalten sich jedoch als schwierig. Laut Sky-Reporter Patrick Berger ist der Bundesligist im Rennen um das Top-Talent zwar weiter in der Pole Position, blitzte mit einem Angebot allerdings beim KSC ab.
Konkurrenz gibt es vor allem von der Insel. Mit Bournemouth und Southampton haben gleich zwei englische Klubs ihr Interesse hinterlegt, auch der OSC Lille und Red Bull Salzburg haben die Entwicklungen im Poker um Ben Farhat im Auge. Bei der Spielerseite haben einige Klubs bereits ein Angebot vorgelegt, an den Karlsruher SC ist bisher jedoch nur die SGE rangetreten.
Ben Farhat peilt Wechsel an: SGE-Bemühungen stocken
Der KSC verlangt für seinen Senkrechtstarter zehn Millionen Euro und weitere Bonuszahlungen. Ein neues Angebot hat Eintracht Frankfurt bisher jedoch nicht unterbreitet, zuletzt geriet der Poker ins Stocken. Mit Noel Aseko, Raphael Onyedika und Otavio hat sich der Bundesligist bisher vor allem in der Defensive und im zentralen Mittelfeld verstärkt.
In der vergangenen Saison gelang Ben Farhat der Durchbruch in der 2. Bundesliga. Nachdem er in der Spielzeit 2024/2025 bereits in zwölf Einsätzen dreimal getroffen hatte, etablierte er sich als Stammspieler und war mit sechs Toren in 20 Spielen einer der auffälligsten Spieler beim KSC. Das Top-Talent hatte sogar gute Chancen, mit Tunesien an der WM teilzunehmen, entschied sich aber dagegen, um weiterhin für den DFB spielberechtigt zu bleiben.

Während die Zukunft des Offensivspielers weiterhin offen ist, geht es am Wochenende wieder um Punkte in Liga zwei. Die neue Saison beginnt für den KSC mit einem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld. Ob Ben Farhat mit von der Partie sein wird, ist unklar. In der Vorbereitung wirkt er nur teilweise mit, um einen möglichen Wechsel nicht zu gefährden und unterzog sich zudem einer Zahn-Operation.

