Die TSG Hoffenheim spielte am Sonntagabend auswärts beim SC Paderborn und wollte nach einem eher schwachen Start in die neue Saison beim Aufsteiger einen Siege einfahren.
Paderborn wartete bis dato noch auf den ersten Dreier in der neuen Saison. Vor heimischer Kulisse wollte man das jetzt in Angriff nehmen.
Beide hatten vor dem Spiel noch so ihre Defizite, die jetzt behoben werden sollten. Es ging auch darum, die richtige Balance an den Tag zu legen und direkt von Beginn an konzentriert zu agieren.
Paderborn schockt Hoffenheim
Direkt von Beginn an war Hoffenheim präsent. Der erste sehr lukrative Angriff wurde aber alles andere als gut ausgespielt. Paderborn kam zunächst kaum zu Entlastung und wenn, dann waren es oftmals nur ruhende Bälle, die man zustande brachte.
Der erste sehr gute Abschluss der Ostwestfalen konnte nach zwölf Minuten abgefeuert werden, ein Marino-Schuss aus spitzem Winkel konnte aber von Oliver Baumann pariert werden. Paderborn kam durch die eigene, typische Intensität immer besser in die Partie.

Ein Coufal-Abschluss nach 22 Minuten landete dann aber plötzlich am Pfosten. Danach verflachte die Partie wieder ein wenig. Interessant: Nach einem technischen Fehler bekam Paderborn plötzlich einen Eckball, der dann auch verwandelt wurde. Am Ende war es Santiago Castaneda, der das 1:0 erzielte.
Danach kamen die Paderborner, die gerade ihr erstes Saisontor erzielten, etwas besser in die Partie. Hoffenheim war vor allem kurz vor dem Strafraum zu ungenau. Unmittelbar vor der Pause erhöhte Stefano Marino auf 2:0. Das war dann auch der Pausenstand, Hoffenheim wirkte sichtlich geschockt.
Die TSG bleibt zu ungenau
Bambase Conte drehte nach der Pause etwas auf, scheiterte an Nahuel Noll. Kurz danach war es dann aber passiert, weil Max Moerstedt clever für Adam Daghim auflegte, der vollendete. Die Hoffenheimer waren jetzt besser, aber immer noch im letzten Drittel zu ungenau.
Christian Ilzer hatte danach einige Ideen, veränderte das Spiel ein wenig, aber konnte auch nicht Profit daraus schlagen, dass sich die Paderborner erst einmal anpassen mussten. 65 Minuten waren gespielt, als die TSG richtig Druck machte auf einmal. Conte wurde besser, ein Wimmer-Abschluss wurde geblockt.
Doch gerade als es so aussah als würde Hoffenheim bald das 2:2 erzielen, erhöhte Steffen Tigges für Paderborn auf 3:1. Danach ging bei den Hoffenheimern immer weniger. Und so konnte Paderborn am Ende über den ersten Saisonsieg jubeln.

