Jadon Sancho könnte Borussia Dortmund im Endspurt der Transferperiode noch einmal beschäftigen. Während der BVB mit Konstantinos Karetsas bereits kurz vor dem nächsten Neuzugang steht, suchen die Verantwortlichen weiterhin nach einer weiteren Verstärkung für die Offensive. Neben mehreren jungen Kandidaten bleibt offenbar auch eine Rückkehr des Engländers eine Option – allerdings nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen.
Wie die BILD berichtet, genießt Sancho in Dortmund trotz seiner wechselhaften vergangenen Jahre weiterhin großes Ansehen. Intern wird ein mögliches Comeback jedoch kritisch bewertet.
Sancho bleibt im Hintergrund eine Option
Sportdirektor Ole Book hatte zuletzt bereits angedeutet, wonach Borussia Dortmund auf dem Transfermarkt sucht. „Ein bisschen Tempo, ein bisschen Eins-gegen-eins-Dribbling – das ist mit Sicherheit noch ein Element, nach dem wir uns umschauen“, erklärte der BVB-Sportdirektor.
Zu den öffentlich gehandelten Kandidaten zählen derzeit Said El Mala vom 1. FC Köln, Giannis Konstantelias von PAOK Saloniki sowie Yeremay Hernández von Deportivo La Coruña. Laut der BILD wird intern aber weiterhin auch Sancho als mögliche Lösung diskutiert.
Gleichzeitig gibt es bei den Verantwortlichen erhebliche Bedenken. So soll man sich in Dortmund fragen, warum bislang kein anderer Spitzenklub konkrete Schritte für eine Verpflichtung des 26-Jährigen unternommen hat. Hinzu kommen Zweifel an seinem Fitnesszustand, nachdem Sancho in den vergangenen Jahren nur selten konstant auf höchstem Niveau überzeugen konnte.
BVB setzt klare finanzielle Grenzen

Eine Rückkehr des Flügelspielers kommt nach BILD-Informationen ohnehin nur infrage, wenn drei Voraussetzungen erfüllt werden. Zum einen muss Borussia Dortmund bis zum Ende der Transferperiode weiterhin Bedarf auf den offensiven Außenbahnen haben. Zum anderen müssen die Verantwortlichen überzeugt sein, dass Sancho der Mannschaft sportlich sofort weiterhelfen kann.
Ferner spielen die finanziellen Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle. Der BVB möchte dem Bericht zufolge maximal fünf Millionen Euro Grundgehalt zahlen. Ein zusätzliches Handgeld, wie es bei ablösefreien Transfers häufig üblich ist, soll es ebenfalls nicht geben.
Die Dortmunder hoffen stattdessen auf ein mögliches „Last-Minute-Schnäppchen“, falls sich die Situation auf dem Transfermarkt in den letzten Tagen des Fensters entsprechend entwickelt. Erst wenn alle drei Bedingungen erfüllt sind, könnte eine Rückkehr von Jadon Sancho nach Dortmund tatsächlich zum konkreten Thema werden. Bis dahin richtet sich der Fokus der Schwarz-Gelben jedoch weiterhin auf andere Offensivkandidaten.

