Druck auf Infantino: FIFA soll ihn als „nicht wählbar“ erklären

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FIFA-Boss Gianni Infantino steht unter Druck. Und das nicht erst seit kurzer Zeit. Die WM 2026 in Nordamerika war nicht der Erfolg, den man sich bei der FIFA erhofft hatte, seine offensiven Gedankenspiele hinsichtlich eines Verkaufs von WM-Anteilen an Investoren sorgte für zusätzlichen Diskussionsstoff. 

Und es geht weiter. An den FIFA-Ausschuss für Governance, Revision und Compliance wurde ein Schreiben gerichtet, in dem gefordert wird, Gianni Infantino bei den FIFA-Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr für eine weitere Amtszeit als „nicht wählbar“ zu erklären.

Das berichtet The Athletic nun. Infantino selbst will nämlich für eine weitere Amtszeit kandidieren. Das sorgte zuletzt für viel Kritik.

Immer mehr Druck auf Infantino

Die Beschwerde wurde von FairSquare eingereicht, einer gemeinnützigen Organisation und Interessenvertretung, die nach eigenen Angaben „eine bessere, demokratischere Führung fördert, um zu verhindern, dass Sportinstitutionen zu Leid und Schaden beitragen“.

Gianni Infantino
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Die Organisation, die sich zu einer der führenden Interessengruppen gegen Infantinos Präsidentschaft entwickelt hat, hatte bereits im Dezember eine achtseitige Beschwerde beim Ethikausschuss der FIFA eingereicht. Eine, in der sie dem Präsidenten Infantino „wiederholte Verstöße“ gegen die Pflicht der FIFA zur politischen Neutralität vorwarf und gleichzeitig eine Untersuchung des Verfahrens forderte, in dessen Rahmen US-Präsident Donald Trump den erstmals verliehenen FIFA-Friedenspreis erhielt.

Für Infantino, der kürzlich auch schon Gegenwind aus den Reihen der FIFA erhielt, wird die Luft zunehmend dünner. Zwar gibt es noch Untersetzer, diese wurden aber zuletzt weniger. Vor allem die UEFA ist klar gegen Infantino. Der Kontinentalverband aus Europa will einen eigenen Kandidaten für die FIFA-Präsidentschaft hervorbringen.

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