Noch mehr Druck: Nächster Verband zieht Infantino-Unterstützung zurück

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Die FIFA-Krise findet kein Ende. Nun zieht der nächste Verband öffentlich seine Unterstützung für Gianni Infantino zurück. 

Der Widerstand ist groß gegenüber der FIFA und seinem Präsidenten Gianni Infantino. Nachdem dieser zuletzt seine geheimen Pläne für eine WM-Investorengruppe verkündete, distanzierten sich zahlreiche nationale Verbände vom gebürtigen Schweizer und dessen Plänen, es wurde gar mit dem Boykott künftiger Weltmeisterschaften gedroht.

Zwar ließ Infantino in Anbetracht des starken Gegenwinds die Idee vorläufig wieder fallen, dennoch gehen die negativen Meldungen für ihn und sein Team ununterbrochen weiter. Nun hat sich mit dem israelischen Fußballverband (IFA) das nächste FIFA-Mitglied offiziell von der Unterstützung für Infantinos Wiederwahl distanziert, wie The Guardian berichtet.

Israelischer Fußballverband über Infantino: „Beispiellose Vertrauenskrise“

Die IFA spricht in Bezug auf den FIFA-Boss von einer „beispiellosen Vertrauenskrise“ – insbesondere nach der Entscheidung des Weltverbandes, den Betriebsdirektor Kevin Lamour nach dessen Kritik an den Investorenplänen zu entlassen. Der Franzose hatte wiederholt den potenziellen Ausverkauf der WM kritisiert – mit der Folge, nun seinen Posten bei der FIFA verloren zu haben.

Der Lamour-Fall wirft weitere Fragen auf und führte auch bei der IFA zum Entschluss, mittels eines Schreibens des Vorsitzenden Moshe Zuares die Unterstützung für den 57-Jährigen zurückzunehmen. Der israelische Vorsitzende erklärte darin, dass die Kluft zwischen der FIFA und allen weiteren Verbänden „tiefgreifend, wesentlich und prinzipieller Natur ist und alle Beteiligten dazu zwingt, den weiteren Weg zu überdenken“.

Damit wird die Luft für Infantino immer dünner, der eigentlich fest im Kopf hat, sich bei der anstehenden Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr wiederwahlen zu lassen. Doch die Unterstützung für den Schweizer bröckelt zunehmend, immer mehr Dachverbände haben sich bereits öffentlich gegen eine weitere Amtszeit von Infantino ausgesprochen.

Gianni Infantino
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Die jüngste Entscheidung, den Betriebsdirektor Lamour aufgrund intransparenter Gründe zu entlassen, sendet ein weiteres „äußerst beunruhigendes Signal“, wie Laura McAllister, Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees warnt. Die Zweifel am Weltverband und dessen angeblicher Bemühungen um einen Neuanfang nach dem „FIFA Forward Enterprise“-Skandal werden immer größer.

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