Leipzig-Star Gruda: Wie er sich für Klopp empfehlen will

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Im Kreis der Nationalmannschaft war Brajan Gruda bereits, durch zwei schwierige Jahre in Brighton hat der 22-Jährige allerdings den Anschluss verloren. In seiner ersten vollen Saison im Trikot von RB Leipzig will Gruda wieder voll durchstarten – und sich damit auch für Neu-Nationaltrainer Jürgen Klopp nachhaltig empfehlen.

,,Wir haben Brajan bewusst früh dazugenommen, weil wir wussten, wie schwierig der Markt in diesem Sommer auf den Außen wird.“ Leipzig-Sportdirektor Marcel Schäfer hat im Sommer die Leihe von Gruda aus Brighton verlängert, nachdem dieser bereits in der Rückrunde 2025/26 für die Sachsen auflief. Sollte Gruda regelmäßig auf Einsatzzeit kommen, greift nächstes Jahr eine Kaufpflicht in Höhe von 25 Millionen Euro.

In Leipzig antizipiert man Grudas zeitnahen Sprung aufs nächste Level. Bei RB soll der Ex-Mainzer unter anderem die Lücke stopfen, die Juwel Yan Diomande durch seinen Abgang zu Real Madrid hinterlassen hat. Allerdings ist Gruda auch ein Kandidat für die Spielmacherposition. Diese Annahme wird von Schäfer bestätigt. ,,Brajan kann in der Mitte spielen, aber er hat in der vergangenen Saison seine besten Spiele auf der Außenbahn gemacht. Er interpretiert es anders, weil er ein eingerückter Flügelspieler ist. Er ist auf beiden Positionen eingeplant.“

Gruda braucht Vertrauen von Demichelis – bald Klopp-Kandidat?

Die Flexibilität und Vielseitigkeit kann für Gruda Fluch und Segen zugleich sein. Zwar erhöhen sich oberflächlich gesehen die Chancen für positionsunabhängige Einsatzzeit. Sollte Neu-Trainer Martin Demichelis aber auf Spezialisten setzen, kann man es als Allzweckwaffe schwer haben, einen festen Platz zu finden.

Brajan Gruda
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Gruda selbst sieht laut der Sport Bild die Situation weniger problematisch. ,,Es spielt keine Rolle ob ich rechts oder in der Mitte spiele. Ich möchte auf dem Platz stehen. Das Vertrauen des Trainers ist für mich das Wichtigste. Wenn ich das bekomme, kann ich gute Leistungen bringen.“

Die bringt Gruda aktuell regelmäßig. Sein möglicherweise entscheidender Vorteil: Nationaltrainer Klopp hat den Transfer Grudas von Brighton nach Leipzig mit begleitet und kennt den Spieler gut. Auf dem Radar des 59-Jährigen ist Gruda damit bereits. Zudem soll Klopp eine hohe Meinung vom 22-Jährigen haben. So wird der Traum von der Nationalmannschaft vielleicht bald Realität. ,,Wenn er so weitermacht, wie er jetzt begonnen hat, ist das realistisch.“ Das Vertrauen von Marcel Schäfer hat Gruda in jedem Fall bereits gewonnen.

 

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