Nach Eskapaden: Mourinho-Kritik an Abwehrspieler Asencio

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Jose Mourinho ist auch während seiner zweiten Amtszeit bei Real Madrid ein Mann der klaren Worte. Der Portugiese kritisiert Eigengewächs Raul Asencio.

Der spanische Innenverteidiger sorgte zuletzt vor allem außerhalb des Platzes für Schlagzeilen. Wegen Trunkenheit am Steuer musste der 23-Jährige seinen Führerschein für acht Monate abgeben und eine Geldstrafe in Höhe von 14.400 Euro zahlen. Der Vorfall soll sich am 16. August auf Gran Canaria ereignet haben. Der Alkoholwert soll Berichten zufolge bei 1,8 Promille gelegen haben. In Spanien liegt der Grenzwert wie in Deutschland bei 0,5 Promille.

„Ich bin nicht zufrieden mit Raúl Asencio“, schimpfte Mourinho nun. „Er ist ein großartiger Profi, niemand hat so trainiert wie er“, lobte der Portugiese zwar die Arbeitsmoral des Verteidigers, fügte aber an: „Ein Spieler von Real Madrid ist immer ein Spieler von Real Madrid. Auch abseits des Spielfelds. Was man außerhalb des Spielfelds tut, schadet dem Image des Vereins. Was ich damit sagen will: Ich bin nicht zufrieden.“ Derzeit arbeitet Asencio an seinem Comeback nach einer Oberschenkelverletzung, die er sich Ende Juli zugezogen hatte.

Weitergabe eines sexuellen Videos: Nächster Prozess gegen Asencio

Das Vergehen im Straßenverkehr ist jedoch nicht der einzige Skandal um den jungen Abwehrspieler. Noch in dieser Woche startet in seiner Heimat auf Gran Canaria der nächste Prozess gegen den Spanier. Dabei geht es um den Vorwurf der nicht einvernehmlichen Weitergabe eines sexuellen Videos aus dem Jahr 2023. Auf dem Video soll unter anderem eine Minderjährige zu sehen sein. Asencio beteuerte bisher stets, dass er das Video aus einem Strandklub auf Gran Canaria weder aufgenommen habe, noch daran beteiligt gewesen sei.

Raul Asencio
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Neben dem Real-Profi sind drei weitere ehemalige Jugendspieler der Königlichen angeklagt. Die Prozesstermine sind für Donnerstag, Freitag und Montag angesetzt. Bevor der Skandal-Profi wieder unter Mourinho auf dem Platz für Schlagzeilen sorgen kann, muss er sich weiterhin mit der spanischen Justiz auseinandersetzen.

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