Jamal Musiala steht beim FC Bayern offenbar vor der Rückkehr in den Spieltagskader. Der Nationalspieler soll die Fahrt nach Gelsenkirchen antreten. In dieser Saison gehörte der 23-Jährige bislang zu keinem Pflichtspiel-Aufgebot.
Wie Sky berichtet, haben sich die Verantwortlichen dafür entschieden, den Offensivspieler für die Bundesliga-Partie bei Schalke 04 zu nominieren. Ein Einsatz am Samstagabend wäre für ihn der erste im Pflichtspielbetrieb dieser Spielzeit.
Zuletzt hatte er den Supercup gegen Borussia Dortmund, den Ligastart gegen den VfB Stuttgart und die Pokalpartie beim VfL Osnabrück verpasst. Vincent Kompany ließ am Freitagvormittag noch offen, wie die Entscheidung ausfällt, und wollte die abschließende Einheit abwarten.
Kompany verweist auf volle Trainingswoche
„Wir schauen heute im Training und werden dann die Entscheidung treffen, die am besten für Jamal und die Mannschaft ist“, sagte der Trainer auf der Pressekonferenz. Grundsätzlich bewertet er die Entwicklung positiv: Musiala habe „eine gute, volle Trainingswoche“ hinter sich.
Der Belgier ergänzte, „für ihn geht es bergauf, ihm geht es gut“. In der Vorbereitung war Musiala bei zwei Testspielen auf dem Rasen zusammengesackt, anschließend blieb er bewusst außen vor. Der Spieler machte danach öffentlich, dass bei ihm zeitweise auftretende Absencen festgestellt wurden, seither wird er medizinisch betreut.
Bayern sieht sich auf Absencen vorbereitet
Der Klub hatte mehrfach darauf hingewiesen, die Situation schon länger zu kennen und sich eng mit den behandelnden Ärzten abzustimmen. Kompany versuchte zugleich, die Aufmerksamkeit rund um den Nationalspieler zu dämpfen. „Wir haben schon erklärt, wie wir damit umgehen. Man darf nicht alles als außergewöhnlich einordnen“, sagte er.

Dass erneut eine Absence auftreten kann, ist den Verantwortlichen bewusst. „Wenn es mal passieren würde, ist es für uns kein großer Alarm mehr“, erklärte der Coach. Musiala befinde sich „jetzt in einer guten Phase. Wir gehen schon länger mit der Situation um“.
Ob es in Gelsenkirchen bereits für Einsatzminuten reicht, ist offen. Auf der Position hinter Harry Kane spielten zuletzt Nathaniel Brown und Ismael Saibari.

