Michael Olise besitzt beim FC Bayern einen Vertrag bis 2029. Sportvorstand Max Eberl schließt einen Verkauf des französischen Offensivspielers aus, auch bei sehr hohen Summen. Real Madrid und der FC Liverpool werden regelmäßig als Interessenten genannt.
Gefragt, ab welcher Ablöse die Münchner über einen Abschied des 24-Jährigen nachdenken würden, antwortete Eberl im Gespräch mit der Sport BILD grundsätzlich. „Wenn man die Champions League gewinnen will, stellt sich diese Frage gar nicht. Das ist das Schöne am FC Bayern München: Man muss nicht schwanken, egal um welche Summe es geht“, sagte der Sportvorstand.
Eine Ausstiegsklausel gibt es nach Angaben des 52-Jährigen nicht. Damit sitzen die Münchner in möglichen Verhandlungen am längeren Hebel. Konkrete Angebote für Olise liegen dem Klub nach dem Bericht nicht vor.
Eberl lobt Olises Fortschritte
Nach seinem Transfer von Crystal Palace ist der Nationalspieler Frankreichs unter Vincent Kompany zu einer festen Größe in der Münchner Offensive gereift. Eberl äußerte sich entsprechend zufrieden: „Michael hat bei uns außergewöhnliche Fortschritte gemacht. Wir werden uns sicherlich zum geeigneten Zeitpunkt zusammensetzen, um über das weitere Vorgehen zu sprechen.“

Obwohl das Arbeitspapier noch drei Jahre läuft, beschäftigt sich der Klub bereits mit einer möglichen Verlängerung. Zugleich widersprach Eberl den Spekulationen über eine Klausel im Vertrag des Linksfußes.
Entscheidung bis zum kommenden Sommer
„Er hat noch einen Dreijahresvertrag – und ich betone: ohne Ausstiegsklausel. Lassen Sie es mich so sagen: Bis zum nächsten Sommer sollten wir wissen, ob er zu einer Vertragsverlängerung neigt oder nicht“, erklärte der Sportvorstand. Damit steckt er einen Zeitrahmen für die Gespräche ab.
Olise gehört nach seiner starken vergangenen Spielzeit zu den Kandidaten auf den Ballon d’Or. Verkaufsdruck besteht in München nicht, offen ist allerdings, ob sich der Franzose langfristig binden will. Eine Antwort darauf möchte Eberl bis zum kommenden Sommer haben.

