Für Leverkusen-Transfer: Diaby verzichtete auf sehr viel Geld

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Moussa Diaby wollte unbedingt zu Bayer 04 Leverkusen wechseln. Dennoch wurde die Rückkehr des Franzosen zu einem echten Krimi.

Erst wenige Stunden vor dem Ende der Transferphase unterschrieb der 27-Jährige seinen Vertrag bei der Werkself. Am Wochenende feierte der Franzose beim 4:0 gegen den 1. FC Union Berlin sein umjubeltes Comeback für Bayer 04 Leverkusen. Um wieder in der Bundesliga aufzulaufen, verzichtet der ehemalige Nationalspieler auf eine Menge Geld.

Laut einem Bericht der Sport Bild verdient Diaby in Leverkusen rund sieben Millionen Euro brutto pro Saison. Damit ist er zwar ein Top-Verdiener, allerdings stellt sein Gehalt keinen Vergleich zu den 15 Millionen Euro netto dar, die er bei Al-Ittihad in Saudi-Arabien verdient hat. Dort stand Diaby bis 2029 unter Vertrag. Mit dem Verein aus der Saudi Pro League hat sich der Franzose auf eine Abfindung geeinigt, die ihm einen Teil des Geldes zusichert, dennoch verzichtet der Rückkehrer für die Werkself auf knapp 15 Millionen Euro.

Spieler wollte unbedingt zurück: Rolfes hatte Diaby „nicht auf dem Schirm“

Der Spieler selbst war die treibende Kraft hinter dem Deal. Nach zwei Jahren in der Saudi Pro League wollte sich der Flügelstürmer nochmal einer sportlichen Herausforderung stellen und brachte sich selbst bei Geschäftsführer Simon Rolfes ins Gespräch. „Die Möglichkeit hatten wir bis dahin gar nicht auf dem Schirm“, räumte der Ex-Profi ein. Mit Al-Ittihad einigte sich Bayer auf eine Ablöse in Höhe von 28 Millionen Euro, doch erst am letzten Tag der Transferphase stimmte der Saudi-Klub dem Verkauf final zu.

Moussa Diaby
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Zwischen 2019 und 2023 gelang Diaby in Leverkusen der Durchbruch, nachdem er zuvor bei Jugendklub Paris Saint-Germain nur sporadisch zum Zug gekommen war. Für die Werkself absolvierte der schnelle Außenstürmer 173 Pflichtspiele, in denen ihm 49 Tore und 47 Vorlagen gelangen. 2023 legte Aston Villa 55 Millionen Euro für den Angreifer auf den Tisch. Nach einem starken Jahr auf der Insel folgte Diaby schließlich dem Ruf des Geldes und schloss sich gegen eine Ablöse von 60 Millionen Euro Al-Ittihad an.

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