Trotz neuem US-Deal: Pochettino spricht über Spurs-Rückkehr

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Dass Mauricio Pochettino nach seiner Zeit als Trainer der USA nach England zurückkehren möchte, ist ein offenes Geheimnis. Gerade ein Comeback auf der Trainerbank bei Tottenham würde ihn reizen.

Die Spurs seien „der einzige Verein, dem ich immer gerne helfen würde. Egal in welcher Liga“, betonte der Argentinier, der seinen Vertrag beim US-amerikanischen Fußballverband gerade erst bis 2030 verlängert hat, im Interview mit dem Guardian. Schon in diesem Sommer wäre eine Rückkehr beinahe zum Thema geworden.

Ursprünglich wollte Tottenham die vergangene Saison mit Interimstrainer Igor Tudor zu Ende bringen und dann in Ruhe über einen langfristigen Nachfolger entscheiden. Auch Pochettino wäre dann ein Kandidat gewesen. Doch weil Tudor krachend scheiterte und nach wenigen Wochen bereits entlassen wurde, waren die Londoner früher zum Handeln gezwungen. Damals stand Pochettino nicht zur Verfügung, weil er sich mit den USA auf die Heim-WM vorbereitete. Roberto de Zerbi übernahm, unterschrieb langfristig und bewahrte die Spurs vor dem Abstieg aus der Premier League.

Pochettino über Spurs: „Wäre ich frei gewesen, wäre ich gekommen“

Zwischen 2014 und 2019 trainierte der Argentinier den Verein aus dem Norden Londons und führte das Team um Harry Kane, Heung-min Son und Dele Alli bis ins Finale der Champions League gegen Liverpool (0:2). Seit seinem Aus im November 2019 wurde mehrmals über eine Rückkehr spekuliert, konkret wurde es aber nie.

„Wenn ich verfügbar war, gab es keine Kontaktaufnahme, und wenn ich gerade unter Vertrag stand, meldete man sich zwar, aber ich konnte mich nicht für eine Rückkehr entscheiden“, erklärte Pochettino, der nach seiner Spurs-Zeit bei PSG und Chelsea unter Vertrag stand, ehe er 2024 die US-Auswahl übernahm: „Es war einfach etwas unglücklich. Vielleicht stehen die Sterne eines Tages günstig und es klappt doch noch. Wäre ich frei gewesen, wäre ich natürlich gekommen. Aber ich war nicht frei. Ich bereitete mich auf die Weltmeisterschaft vor.“

Mauricio Pochettino
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Bis 2030 gilt seine volle Aufmerksamkeit weiterhin der Nationalmannschaft der Vereinigten Staaten, betonte Pochettino, der noch immer ein Haus in England besitzt und sich vorstellen kann, eines Tages Trainer der Three Lions zu werden: „Wenn in Zukunft jemand anruft, ist das vielleicht eine ganz andere Ausgangslage. Wir freuen uns darauf und planen, die vier Jahre bis zur nächsten WM hier zu verbringen.“

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