Wirtz blass, Iraola-Ideen verpuffen: Warum Liverpool nicht in Fahrt kommt

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Liverpool ist nach vier Spielen in der Premier League noch ungeschlagen. Soweit, so gut. Doch sechs Punkte aus diesen vier Spielen sind alles andere als gut. 

Nach dem ersten Saisonsieg am dritten Spieltag, den Liverpool mit 2:0 gegen Ipswich einfahren konnte, folgte ein Heim-0:0 gegen Fulham. Das war kein gutes Spiel der Reds, man wirkte teilweise zu behäbig, konnte keine großen Drucksituationen aufbauen.

Klar, Liverpool war in einigen Phasen die bessere Mannschaft. Aber das ist natürlich keine Garantie für einen Sieg, schon gar nicht, wenn es am Ende nicht reicht, um permanent dafür zu sorgen, dass der Gegner in Bewegung bleibt, zu Fehlern gezwungen wird.

Die Offensive ist noch nicht im Flow

Drei Remis, neben Fulham auch gegen Newcastle und Nottingham, sind nicht der Anspruch der Reds. Defensiv gab es den ein oder anderen Fehler, hinzu kommt, dass die Offensive noch nicht richtig im Flow ist. Bradley Barcola ist noch nicht lange da, aber auch Florian Wirtz, Alexander Isak und co. kommen über Ansätze nicht hinaus.

FC Liverpool
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Dass es hier auch noch an der nötigen Breite fehlt, ist ein zusätzlicher Faktor. Einer, den man nicht aus den Augen verlieren darf. Es erscheint durchaus plausibel, dass die Bestbesetzung im Angriffsbereich irgendwann funktionieren wird. Aber dahinter? Da bestehen nach jetzigem Stand und vor allem nach einer schwierigen letzten Saison noch größere Zweifel.

Dass auch Wirtz dabei wieder einmal wenige Akzente setzte, spricht eine klare Sprache. Er sollte eigentlich dafür sorgen, dass die Offensive noch unberechenbarer wird. Das ganze Spiel bei den Reds, ist – nicht alleine wegen Wirtz – seit dem Beginn der letzten Saison aber viel behäbiger geworden.

Es braucht Lösungen

Jetzt geht es darum, dass Trainer Iraola zeitnah Lösungen findet. Lösungen, die er schnell implementieren kann. Er wollte keine Maximalrevolution beginnen, aber die Dinge langsam aber konsequent so umbauen, dass „sein“ Fußball erkennbar ist. Das ist er aber noch nicht. Und zwar nicht einmal in einigen Teilbereichen. Es sind hier Nuancen, da Nuancen, aber diese greifen noch nicht ineinander.

Jetzt kommt der Carabao Cup, dann geht es zum AFC Bournemouth, dem Ex-Klub Iraolas, der noch unangenehmer zu bespielen ist als Fulham oder Nottingham. Danach sind drei Wochen Pause, aber nicht, um viel zu trainieren, sondern, weil die Spieler bei den Nationalmannschaften sind. Die Situation ist noch nicht kritisch, keine Sorge. Aber sie bedarf schneller Anpassungen.

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