Christoph Freund hat öffentlich über sein Arbeitsverhältnis zu Max Eberl gesprochen. Der Sportdirektor des FC Bayern hält Berichten über Reibereien in der sportlichen Leitung entgegen. Zugleich ist seine eigene Zukunft in München inzwischen geregelt.
Monatelang kursierten Meldungen, nach denen es zwischen den beiden Verantwortlichen nicht reibungslos laufen soll. Vor dem Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin nahm der 49-Jährige auf der Pressekonferenz dazu Stellung und zeichnete ein anderes Bild.
„Es wurde immer viel rein spekuliert. Es funktioniert von Beginn an sehr gut. Wir teilen uns die Aufgaben sehr gut aus, kommunizieren viel und diskutieren offen“, sagte der Österreicher. Der Klub sei groß, es gebe viele Aufgaben, ergänzte er.
Als Maßstab nannte Freund den sportlichen Erfolg: „Wir sind dafür da, dass wir so viele Titel wie möglich holen. Es gibt viele Komponenten die in das Gesamtkonstrukt hineinfallen.“ Auch Eberl hatte entsprechende Berichte zuletzt deutlich von sich gewiesen.
Einigung nach Gesprächen über die Zukunft
Geklärt ist mittlerweile auch, wie es mit Freund selbst weitergeht. Nachdem der FC Bayern zuvor die Arbeitspapiere von Vorstandschef Jan-Christian Dreesen sowie von Eberl bis 2029 ausgedehnt hatte, bindet der Verein nun ebenfalls seinen Sportdirektor bis zu diesem Zeitpunkt.

„Ich fühle mich sehr wohl im Verein, vor allem mit den Menschen“, erklärte Freund. Der Ablauf sei zügig gewesen: „Zuerst wurde der Vorstand verlängert, dann gab es Gespräche und wir haben uns schnell geeinigt. Ich komme jeden Tag gerne zur Arbeit und freue mich.“
Zuständigkeit für den Nachwuchs
Freund ist seit September 2023 in München tätig. Er plant den Kader gemeinsam mit Eberl und widmet sich darüber hinaus dem Nachwuchs; als Bindeglied zwischen Campus und Profimannschaft spielt er eine wichtige Rolle. Mit den Verlängerungen von Dreesen, Eberl und Freund liegt die Besetzung der Führungspositionen damit bis 2029 fest.

