Hertha BSC hat bisher einen guten Start in die neue Saison hingelegt. Und dieser war durchaus überraschend, weil man sich im Sommer von einigen wichtigen Spielern getrennt hatte.
Im Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden hatten sich die Herthaner vorgenommen, von Beginn an auf einem guten Level zu agieren.
Für den Klub aus der Hauptstadt sollte es aber auf jeden Fall eine knifflige Partie werden, denn Dynamo ist vor allem zu Hause alles andere als schlecht unterwegs.
Hertha dreht das Spiel in Dresden
In Dresden war Hertha von Beginn an zwar das gefährlichere Team, allerdings traf Dynamo zuerst. Patrice Covic erzielte in der zehnten Minute, noch leicht abgefälscht, das 1:0 für die Hausherren. Das sorgte für eine gute Stimmung im Stadion. Ein Sieg oder zumindest ein Punkt wäre für Dynamo dringend notwendig gewesen, weil der Start nicht gut verlief.
Doch mit zunehmender Spieldauer wurde Hertha immer besser. Jon Dagur Thorsteinsson war es, der nach einer knappen halben Stunde das 1:1 erzielte. Das sorgte dafür, dass Hertha mehr und mehr Selbstvertrauen bekam. Die Mannschaft aus der Hauptstadt gewann manch einen entscheidenden Zweikampf, holte sich die wichtigen Duelle.
In der Folge blieb diese Partie umkämpft. Es gab viele Zweikämpfe, viele hohe Bälle, aber keine große Durchschlagskraft. Bis zur 80. Minute, dann traf nämlich erneut Thorsteinsson, der diesmal das wichtige Führungstor für Hertha erzielte. Und das war auch der Endstand. Die Gäste feierten einen wichtigen Sieg. Hertha spielte erneut nicht die Sterne vom Himmel, aber war in den entscheidenden Momenten einfach zur Stelle.

