Die deutsche Nationalmannschaft startet mit dem Auswärtsspiel in Amsterdam gegen die Niederlande in die UEFA Nations League. Das wird gleich einmal ein Brocken, hinzu kommt, dass es das Debüt von Jürgen Klopp ist.
Dieser sorgte bei seiner ersten Nominierung als Bundestrainer auch gleich einmal für ein Novum, denn er nominierte am Ende über 40 Spieler. Und das in zwei verschiedenen Kadern, damit er wirklich so viele Spieler wie möglich beobachten kann.
Der erste Kader steht für die ersten beiden Spiele gegen die Niederlande und Griechenland zur Verfügung. Dabei stellt sich natürlich auch die Frage nach der Aufstellung. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Amsterdam wollte sich Klopp noch nicht viel entlocken lassen.
Debütantenball im Amsterdam? Klopp könnte auf Achse setzen
In Amsterdam gibt es durchaus die Möglichkeit, dass der ein oder andere Spieler in der Nations League debütiert. Philipp Treu, Younes Ebnoutalib, Yannik Engelhardt, Bambase Conte oder Max Rosenfelder sind Kandidaten, die ihre ersten Minuten mit dem Adler auf der Brust sammeln könnten.
Klopp hat bisher nur sicher bestätigt, dass Marc-Andre ter Stegen im Tor stehen wird. Er ist in den ersten beiden Spielen gesetzt. Ansonsten ist eher davon auszugehen, dass die deutsche Mannschaft zum Auftakt mehr auf eine Achse setzt. Heißt: Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck, Nathaniel Brown, Felix Nmecha, Jamal Musiala, Joshua Kimmich und Kai Havertz haben gute Chancen auf einen Platz in der ersten Elf.

Hinten rechts fällt die Entscheidung zwischen Josha Vagnoman und Philipp Treu. Die Offensive könnte von Kevin Schade und Karim Adeyemi komplettiert werden, wenn Klopp viel auf Tempo setzen will. Andernfalls wäre auch Chris Führich ein Kandidat. Serge Gnabry ist wohl eher eine Option als Joker.
So könnte die erste DFB-Elf unter Klopp aussehen
Ter Stegen – Vagnoman, Tah, Schlotterbeck, Brown – Kimmich, Nmecha – Adeyemi, Musiala, Schade – Havertz

