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Jan-Christian Dreesen
IMAGO

Finanzielle Stärke: Dreesen erklärt den Kurs des FC Bayern

Von FN-Redaktion · · 1 Min Lesezeit

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Jan-Christian Dreesen hält beim FC Bayern auch besonders teure Transfers für finanzierbar. Der Vorstandschef knüpft mögliche Verpflichtungen aber an sportliche Kriterien. Ein bekannter Name allein reicht ihm bei der Auswahl nicht.

Im Interview mit der Sport BILD ging es um die Frage, ob der Klub grundsätzlich mehr als 100 Millionen Euro Ablöse für einen einzelnen Profi zahlen könne. Dreesen antwortete: „Wir haben die wirtschaftliche Power, uns jeden Transfer leisten zu können.“ Eine solche Größenordnung schließt er aus finanzieller Sicht also nicht aus.

Aus dieser Einschätzung leitet der Vorstandschef allerdings keinen Anspruch ab, jeden möglichen Neuzugang auch verpflichten zu wollen. Bei seiner Erklärung unterschied er ausdrücklich zwischen einem hohen Preis und sportlicher Qualität: „Deswegen sage ich: Wir können uns jeden Spieler leisten, aber wir wollen nicht jeden Spieler kaufen.“

Dreesen nennt sportliche Kriterien für Transfers

Bei den Kriterien für mögliche Verstärkungen verwies Dreesen auf die Vorstellungen des Trainers und die sportliche Ausrichtung des Klubs: „Ein Neuzugang muss vor allem zur Philosophie des Trainers und des Klubs passen. Nur einen großen Namen zu haben, hilft dir gar nichts. Fußball ist ein Mannschaftssport“, betonte der Vorstandschef.

Finanzielle Mittel hat der FC Bayern zuletzt über den Verkauf von Anteilen erhalten. Die Viessmann Generations Group übernahm die noch verfügbaren fünf Prozent an der Fußball-AG des Vereins. Medienberichten zufolge bringt das Geschäft dem Klub rund 250 Millionen Euro ein.

Jan-Christian Dreesen
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Die Einnahmen aus diesem Geschäft sollen offenbar nicht unmittelbar für einen einzelnen kostspieligen Transfer eingesetzt werden. Dreesen sagte dazu mit einem Lachen: „Das Geld soll nicht einfach in neue Beine fließen – die Bundesliga muss sich deswegen nicht erschrecken“.

Als Zweck der Partnerschaft nannte Dreesen, den FC Bayern auf lange Sicht wirtschaftlich stark und eigenständig im internationalen Wettbewerb zu halten. Das zusätzliche Kapital soll nach seiner Darstellung die finanzielle Struktur festigen und dem Verein mehr strategischen Spielraum verschaffen.

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