Am Montagabend wurde der Ballon d’Or verliehen und Harry Kane, der Bayern-Star, konnte am Ende jubeln. Der Engländer hat sich dabei gegen starke Konkurrenz, unter anderem bestehend aus Lamine Yamal und Kylian Mbappe, durchsetzen können.
Die beiden Topstars hatten im Vorfeld extrem die Werbetrommel gerührt und zwar jeweils für die eigene Person. Das kam nicht überall gut an.
Unter anderem nicht bei Lothar Matthäus, dem Weltmeister von 1990 und Rekordnationalspieler des DFB.
Matthäus spricht über Yamal und Mbappe
„Kane ist jetzt einer der Größten seines Sports, da ist er gut aufgehoben und da gehört er zurecht hin. Er hat eine andere Strahlkraft als Stars wie Kylian Mbappe oder Lamine Yamal. Kane ist einer wie Rodri, eher ein bisschen Old School, mit seinem Torjubel und seiner ganzen Art. Das heißt nicht, dass ich das Auftreten der anderen verurteile“, erklärte Matthäus in seiner Kolumne bei Sky.
Und weiter: „Yamal und Mbappe waren im Vorfeld sehr von sich überzeugt. Yamal hat gesagt, er könne sich nicht vorstellen, dass ein anderer gewinnt. Solche Spielereien gehören heutzutage dazu. Bayern München hat Kane auch unterstützt und dabei einen ruhigeren Weg verfolgt.“
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Die Bayern haben Kane auch unterstützt, aber in einer anderen Art und Weise. Es war keine Marketingkampagne wie bei den absoluten Topstars aus Frankreich und Spanien. Kane selbst wollte sich auch nicht permanent dazu äußern, sondern ließ seine Leistungen sprechen.
