Eine der größten Karrieren der Fußballgeschichte geht auf internationaler Ebene zu Ende: Cristiano Ronaldo hat seinen Rücktritt aus der portugiesischen Nationalmannschaft offiziell bekannt gegeben. Nach 23 Jahren im Trikot der Seleção verabschiedet sich der 41-Jährige von seinem Heimatland und beendet damit ein außergewöhnliches Kapitel seiner Laufbahn.
Der langjährige Kapitän verkündete seine Entscheidung über die sozialen Netzwerke. Vorausgegangen sei eine Phase des Nachdenkens im Anschluss an das jüngste Länderspielfenster. In seiner Abschiedsbotschaft machte Ronaldo deutlich, wie schwer ihm dieser Schritt gefallen sei.
„Portugal wird immer ein Teil von mir sein“, schrieb der fünfmalige Weltfußballer. Auch die legendäre Rückennummer sieben habe für ihn eine besondere Bedeutung gehabt. Diese sei für ihn nie persönlicher Besitz gewesen, sondern vielmehr eine Verantwortung, die er über mehr als zwei Jahrzehnte mit Stolz getragen habe.
Portugal estará sempre em mim https://t.co/dnFj51rxmh
— Cristiano Ronaldo (@Cristiano) November 5, 2026
Ronaldo hinterlässt riesiges Vermächtnis
Mit dem Abschied des Superstars verliert Portugal seine prägende Figur der vergangenen Generationen. Ronaldo entwickelte sich im Laufe seiner Nationalmannschaftskarriere zum Rekordspieler und Rekordtorschützen der Seleção. Über viele Jahre führte er das Team als Kapitän an und war bei zahlreichen großen Turnieren das Gesicht des portugiesischen Fußballs.
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Seinen größten Erfolg mit der Nationalmannschaft feierte Ronaldo 2016, als Portugal bei der Europameisterschaft in Frankreich erstmals den EM-Titel gewann. Drei Jahre später folgte mit dem Triumph in der Nations League ein weiterer internationaler Titel.
Auch individuell setzte der Angreifer Maßstäbe. Seine 23 Jahre im Nationaltrikot waren geprägt von zahlreichen Rekorden und außergewöhnlichen Leistungen. Damit zählt Ronaldo zu den erfolgreichsten Nationalspielern aller Zeiten.
Mit seinem Rücktritt beginnt für Portugal nun eine neue Ära. Die Lücke, die der langjährige Kapitän hinterlässt, dürfte kaum zu schließen sein. Sein Vermächtnis bleibt jedoch bestehen – und die Rückennummer sieben wird künftig ohne ihren wohl berühmtesten Träger auskommen müssen.
