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Fabian Hürzeler
Foto. IMAGO

Der „neue Klopp“? Ganz England schwärmt von Fabian Hürzeler

Von Manuel Behlert · · 2 Min Lesezeit

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Mit Brighton and Hove Albion haben auch schon andere Trainer großen Fußball gezeigt. Doch die Mischung aus eben jenem und sportlichen Ergebnissen, die über weite Strecken konstant sind, haben nicht viele geschafft. Fabian Hürzeler ist derzeit drauf und dran, genau das zu tun. 

Er gewann mit seinen Seagulls in dieser Saison schon gegen Manchester City und Arsenal. Beide Male zu null. Der deutsche Trainer war es, der Mikel Arteta und seinen Gunners die einzige Niederlage der Saison in der Liga beigebracht hat. Und drei der fünf Gegentore, die Bollwerk Arsenal nach zehn Spielen kassiert hat.

Die englische Times, eine renommierte Zeitung, fragte schon: „Ist Hürzeler der neue Klopp?“

Nun, es gib Parallelen. Beide kommen aus Deutschland, das liegt auf der Hand. Und beide fordern maximale Intensität von jedem Spieler in jeder Situation. Doch die Spielweise unterscheidet sich dann doch.

Hürzeler hat große Pläne

Klopp-Fußball ist mehr auf Heavy Metal ausgerichtet. Er ist unverwechselbar, intensiv, mit sehr viel Power nach vorne verbunden. Man entwickelt als Mannschaft eine ungeheure Wucht, die jeden Gegner vor Probleme stellt. Das hat Hürzeler in seinem Repertoire auch, aber eben kombiniert mit mehr Ruhephasen und mehr Klarheit, als es Klopp in vielen Phasen seiner Karriere auf den Platz brachte. Das heißt aber nicht, dass sein Stil besser ist. Er passt aber momentan perfekt zu Brighton.

Und Hürzeler hat viel vor. Titel sollen her. Die Meisterschaft mag vielleicht nicht in Reichweite sein, auch wenn sein Team heute mit einem Sieg gegen Brentford vorbei an ManCity auf Platz zwei springen kann. „Wir befinden uns mitten in einer Entwicklung und können Großes erreichen. Wir wollen eine Saison spielen, an die sich die Fans immer erinnern werden“, erklärte Hürzeler kürzlich bei Sky. 

Fabian Hürzeler
IMAGO

Es gibt in England bekanntermaßen zwei Pokalwettbewerbe. Und im Europapokal ist Brighton auch sehr gut mit dabei. Der Kader ist breit, die Spielidee wurde von jedem Spieler aufgesogen. Das sind erst einmal sehr positive Elemente.

Und wer weiß, vielleicht entwickelt sich genau daraus ja schon in dieser Saison ein Team, das in der Lage ist, Silberware zu gewinnen.

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