Ursprünglich galt der Transfer von Maghnes Akliouche zu Paris Saint-Germain als nur eine Frage der Zeit. Ein möglicher Deal bekommt aber immer mehr Risse. Die AS Monaco zeigt sich aktuell wenig kooperativ – und hat nun bereits das dritte Angebot für den Flügelstürmer abgelehnt.
Laut einem Bericht der Plattform Onze Mondial hat auch das dritte Angebot von PSG die Verantwortlichen im Fürstentum nicht überzeugt. Die Monegassen beharren auf ihre finanzielle Schmerzgrenze von 50 Millionen Euro für die Dienste von Akliouche – eine Summe, die PSG noch nicht bereit ist zu zahlen. Das Einstiegsgebot des amtierenden Champions-League-Sieger lag bei 30 Millionen Euro.
Gut möglich allerdings, dass dieses Katz-und-Maus-Spiel den Transfer nur verzögert statt gänzlich verhindert. Dass Akliouche Monaco verlassen wird, steht schon seit mehreren Monaten so gut wie fest. Monaco stellt sich einem Verkauf nicht grundsätzlich in den Weg. PSG ist die klare Wunschlösung für den Spieler, der sich auf persönlicher Ebene mit dem Scheichklub bereits bezüglich Vertragsdetails geeinigt hat.
Mit den geforderten 50 Millionen Euro Ablöse ruft Monaco im Übrigen keine unverhältnismäßig hohe Summe für seinen Star auf. Akliouches Marktwert beträgt laut dem Portal Transfermarkt.de exakt 50 Millionen Euro. Auch die Vertragssituation schwächt die Position der Monegassen nicht signifikant – das Arbeitspapier des französischen Nationalspielers läuft erst 2028 aus.
Kommt PSG Monacos Forderungen im Akliouche-Poker nach?
Akliouche selbst befindet sich aktuell im wohlverdienten Urlaub. Eine starke Saison im Fürstentum, die er mit sieben Toren und elf Vorlagen in 43 Spielen abschloss, brachte ihm einen Platz im französischen WM-Kader von Didier Deschamps ein. Für Les Bleus agierte Akliouche letztendlich nur in der Statistenrolle. Nur sieben Spielminuten bekam er im Turnierverlauf, als später Joker beim ungefährdeten 3:0-Erfolg über den Irak am zweiten Spieltag der Gruppenphase.

Falls ein Deal zustande kommt, soll der 24-Jährige ab der kommenden für PSG vor allem die Qualität in der Breite verstärken. Der Champions-League-Sieger hält aller Voraussicht nach die momentan gefährlichste Angriffsreihe der Welt bestehend aus Khvicha Kvaratskhelia, Ousmane Dembélé und Desiré Doué zusammen, hat aber mit Goncalo Ramos und Kang-In Lee zwei Offensivspieler aus der zweiten Reihe abgegeben. Auch um Bradley Barcola ranken sich weiterhin Abgangsgerüchte, für den Linksaußen müsste ein interessierter Club aber wohl eine Summe jenseits der 100-Millionen-Euro-Marke lockermachen.

