Noch immer ist unklar, wo Mohamed Salah seine Karriere fortsetzen wird. Fordert der Berater des Ägypters schlicht zu viel Geld?
Der Meinung ist zumindest Besiktas-Präsident Serdal Adali. Der Funktionär will Salah an den Bosporus lotsen, monierte nun aber öffentlich die hohen Forderungen von Berater Ramy Abbas. „Die Verhandlungen laufen noch. Wir lieben Salah sehr und sind uns mit dem Spieler in allem einig“, zitiert die Zeitung Yeni Safak Adali: „Aber jeder sollte wissen, dass unsere Priorität die Interessen von Besiktas sind.“
Über Agent Abbas verlor der Besiktas-Boss dagegen kein gutes Wort. „Mohamed Salah hat seine Zustimmung zu diesem Transfer gegeben, und sein Agent hat zunächst positiv reagiert. Salah sprach sowohl mit unserem technischen Direktor als auch mit unserem Sportdirektor und gab danach seine Zustimmung. Sobald in den Medien stand, dass der Transfer abgeschlossen sei, hat der Agent die finanziellen Forderungen in die Höhe getrieben“, schimpfte Adali gegenüber WinWin.
Abbas über Salah-Pläne: „Werden es vielleicht sehr bald erfahren“
Und weiter: „Der Agent hat seine Provision auf astronomische Zahlen angehoben – auf etwa 35 Prozent. Eine solche Provision können wir unter keinen Umständen akzeptieren. Und wir glauben nicht, dass Salah selbst von diesen Zahlen weiß.“
Abbas selbst äußerte sich nur kryptisch über die Zukunft seines prominenten Klienten, der Liverpool nach neun Jahren verlassen hat. „Wir wissen noch immer nicht, wo Mohamed nächste Saison spielen wird – aber wir werden es vielleicht sehr bald erfahren“, postete der Berater auf Social Media und legte kurz darauf nach: „Es ist nicht unsere Art, mit Vereinen zu verhandeln, für die Mohamed nicht spielen möchte – nur um Aufsehen zu erregen.“

Salah wird schon seit vielen Monaten mit einem Wechsel in die Saudi Pro League in Verbindung gebracht. Zuletzt schien eine Unterschrift in der Türkei jedoch wahrscheinlicher, Besiktas galt gegenüber Stadtrivale Fenerbahce als klarer Favorit im Poker um den Ägyptern.

