Jetzt ist es endlich offiziell! Jürgen Klopp übernimmt als Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft und folgt auf Julian Nagelsmann.
„Wir streben eine langfristige Zusammenarbeit an“, erklärte Bernd Neuendorf und bestätigte, dass Klopp bis 2030 unterschrieben hat. Um 11 Uhr wurde der neue Hoffnungsträger des DFB bei einer Pressekonferenz vorgestellt und äußerte sich gleich zu seiner neuen Aufgabe. „Es ist eine große Ehre, hier heute zu sitzen“, sagte Klopp und gab Einblicke in sein Innenleben der vergangenen Tage: „Ich wusste, wie groß das Amt des Bundestrainers ist, aber jetzt hat man das nochmal mehr gemerkt.“ Der Job als Bundestrainer sei „idealerweise der Höhepunkt“ seiner Karriere.
„Er war von Anfang an unsere Wunschlösung“, betonte DFB-Präsident Neuendorf: „Er ist die beste Lösung.“ Dessen sei man sich schnell einig gewesen, dennoch waren viele Formalitäten zu klären. Besonders die Verhandlungen mit Red Bull waren intensiv, erklärte Neuendorf, betonte aber, wie froh man sei, eine gute Lösung gefunden zu haben und dankte Oliver Mintzlaff für die angenehmen Verhandlungen. Auch DFB-Vize Hans-Joachim Watzke freute sich über die erneute Zusammenarbeit mit seinem ehemaligen BVB-Kollegen: „Für mich ist das heute ein schöner Tag.“
Klopp appelliert an Medien: „Richtig vor schnell“
„Das ist ein Weg, den wir alle gemeinsam gehen und wir sind hier, um uns einzuschwören. Ich war jetzt zwei Jahre raus und kann nicht behaupten, dass ich es vermisst hätte“, scherzte Klopp in Richtung der anwesenden Reporter und richtete eine Bitte an die Medien: „Lasst uns richtig vor schnell stellen!“ Der neue Bundestrainer stellte klar, wie wichtig Kritik sei, äußerte sich auch zum medialen Umgang mit seinem Vorgänger. „Wenn ihr mit mir umgeht, wie mit Julian, bin ich weg. Wenn meine Familie mit reingezogen wird, bin ich weg.“

Für Klopp ist das Amt beim DFB der erste Trainerjob seit seinem Rücktritt beim FC Liverpool. Nach der Saison 2023/2024 hatte er die Reds nach neun Jahren verlassen und sich zunächst in eine mehrmonatige Pause verabschiedet. Im Januar 2025 trat er schließlich seinen Job bei Red Bull an und war während der WM 2026 als Experte für Magenta TV tätig.
