Die Nachricht schlug am Samstag so richtig ein: Der FC Arsenal beschäftigt sich mit Vinicius Jr. und scheint genau der eine Verein zu sein, der eine realistische Chance auf einen Transfer des Superstars von Real Madrid hat.
Der Vertrag von Vini bei den Königlichen läuft nur noch ein Jahr und Arsenal scheint sich genau das zu Nutze machen zu wollen. Denn die Gespräche zwischen Real und der Spielerseite waren zuletzt alles andere als harmonisch.
Nun reagiert man in der spanischen Hauptstadt aber.
Real will mit Vinicius verhandeln
Real Madrid wird voraussichtlich diese Woche die Vertragsverhandlungen mit Vinícius Jr. wieder aufnehmen, nachdem Arsenal begonnen hat, die Möglichkeit eines Transfers des Flügelspielers von Real Madrid zu prüfen. Das berichtet die englische Times.
Der brasilianische Nationalspieler soll nach der Weltmeisterschaft bald ins Training zurückkehren. Dabei wird davon ausgegangen, dass sein Verbleib bei dem spanischen Verein, bei dem er nun in das letzte Jahr seines Vertrags eingetreten ist, für ihn oberste Priorität hat.
Arsenal ist bereit, viel Geld für einen Spitzenspieler auszugeben. Mikel Arteta hatte das zuletzt gefordert. Und zwar sofort nachdem man im Champions-League-Finale der vergangenen Saison im Elfmeterschießen gegen Paris Saint-Germain verloren hatte.

Laut der spanischen AS möchte Vinícius mit Real zunächst einmal über das neue Projekt unter José Mourinho und sein Gehalt sprechen. Der Verein war bereit, sein Gehalt nach Steuern von 12,8 Millionen Pfund auf etwa 17,1 Millionen Pfund zu erhöhen. Er wünscht sich eine beträchtliche Vertragsprämie. Eine, die sein Gesamteinkommen auf ein ähnliches Niveau wie das von Kylian Mbappé bringen würde.
Mourinho sucht nach Möglichkeiten, Vinícius, Mbappé, Jude Bellingham und Yan Diomande gemeinsam im Sturm aufzustellen. Der spanische Verein möchte außerdem den Flügelspieler Yan Diomande von RB Leipzig verpflichten, der auf derselben Position wie Vinícius spielt. Ein erstes Angebot lehnte RB aber ab.
Hier ist der Ausgang momentan offen. Ebenso bei Vinicius, aber die Gefahr eines Abgangs war selten so groß wie jetzt.
