Italien sucht Nationaltrainer: Platzt der Pirlo-Deal noch?

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Eigentlich schien alles recht klar zu sein. Nach der Absage von Pep Guardiola sollte Andrea Pirlo neuer Nationaltrainer von Italien werden. Doch eine Einigung gibt es noch immer nicht. 

Mittlerweile scheint der gesamte Deal zu wackeln. Andrea Pirlos Hoffnungen, Trainer der italienischen Nationalmannschaft zu werden, erhielten nun nämlich einen weiteren Dämpfer, nachdem Sergey Lomakin, Eigentümer des FC United, bestritten hatte, hinter einem Vertrag mit dem russischen Glücksspielunternehmen Fonbet zu stehen.

Die Rolle als globaler Markenbotschafter für die Wettwebsite würde dazu führen, dass er gegen die strengen Vorschriften zur Werbung für Glücksspiele in Italien verstoßen würde, ganz zu schweigen von der zusätzlichen Problematik, dass russische Unternehmen aufgrund der Invasion der Ukraine mit Sanktionen belegt sind.

Das würde kein gutes Licht auf Pirlo werfen.

Pirlo-Deal mit Italien gerät ins Stocken

Der italienische Verband möchte sich diese Sache jetzt erst einmal genauer anschauen und ist der Meinung, dass man nicht überstürzen darf.

Andrea Pirlo
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Es wurde vermutet, dass Pirlo zu dem Vertrag mit Fonbet gezwungen wurde, da der Präsident seines derzeitigen Vereins, des FC United in den Vereinigten Arabischen Emiraten, umfangreiche Investitionen in dieselbe Unternehmensgruppe getätigt hat. Das bestreitet dieser aber vehement.

Die Gazzetta dello Sport veröffentlichte am Sonntagabend eine Stellungnahme von Lomakin, in der er beteuert, dass er „keine finanziellen Interessen an Fonbet“ habe. „Auch der United FC Dubai, dessen Trainer Pirlo ist, steht in keiner Verbindung zu Fonbet. Die angebliche Verbindung zwischen Herrn Lomakin, dem United FC und Fonbet existiert nicht“, heißt es weiter. Die Sache bleibt also kompliziert.

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