Paris Saint-Germain möchte Ajax-Talent Mika Godts verpflichten. Der Poker um den Youngster könnte sich als zäh erweisen.
Paris Saint-Germain ist mit einem ersten Vorstoß für Mika Godts bei Ajax Amsterdam abgeblitzt. Wie der niederländische De Telegraaf berichtet, hat Ajax-Direktor Jordi Cruyff das Angebot des Champions-League-Siegers umgehend zurückgewiesen. Demnach sei die Offerte so weit von den Vorstellungen des niederländischen Rekordmeisters entfernt gewesen, dass nicht einmal Verhandlungen aufgenommen oder ein Gegenangebot unterbreitet wurden.
PSG soll am Montag ein Angebot über 40 Millionen Euro zuzüglich fünf Millionen Euro an leicht erreichbaren Bonuszahlungen nach Amsterdam geschickt haben. Für Ajax ist diese Summe jedoch nicht annähernd ausreichend. Laut dem Bericht erwartet Cruyff ein „realistischeres Angebot“, bevor überhaupt Gespräche über einen möglichen Wechsel aufgenommen werden.
Verlangt Ajax zu viel? PSG vergleicht Godts mit Akliouche
Intern genießt Godts bei Ajax einen enorm hohen Stellenwert. Cruyff sieht den belgischen Flügelspieler als einen der Schlüsselspieler im Kampf um die niederländische Meisterschaft und soll ihn sogar als nahezu unverkäuflich eingestuft haben. Nach Informationen aus dem Umfeld des Vereins liegt die Schmerzgrenze der Amsterdamer deutlich oberhalb von 60 Millionen Euro. Dabei spielt auch die finanzielle Stärke von PSG eine Rolle. Der französische Spitzenklub hat in diesem Transfersommer bereits Transfererlöse in Höhe von rund 160 Millionen Euro erzielt und noch kein Geld für Neuzugänge ausgegeben.
Der 21-jährige Belgier selbst soll sich mit PSG grundsätzlich bereits über einen langfristigen Vertrag bis 2031 oder 2032 verständigt haben. Sein Berater Niels De Jonck bestätigte eine weitgehende Einigung mit den Parisern. Bis sich die Vereine annähern, befindet sich Godts jedoch weiterhin in einer abwartenden Position.
PSG argumentiert unterdessen, dass die Forderungen von Ajax zu hoch angesetzt seien. Die Verantwortlichen verweisen darauf, dass Godts erst Anfang 2023 für lediglich eine Million Euro vom KRC Genk verpflichtet wurde und Ajax bereits jetzt einen enormen Transfergewinn erzielen würde.

Zudem vergleichen die Franzosen den Belgier mit Maghnes Akliouche von der AS Monaco. Der französische Nationalspieler verfügt bereits über deutlich mehr Erfahrung auf höchstem Niveau und soll Medienberichten zufolge für rund 50 Millionen Euro verfügbar sein.

