Lange Zeit war Sebastian Rode der Anführer im Mittelfeld von Eintracht Frankfurt. Jetzt kehrt der Ex-Profi in einer neuen Rolle zurück.
Zwei Jahre nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn ist der 35-Jährige wieder am Main tätig und absolviert bei der Eintracht ein einjähriges Trainee-Programm, um sich auf eine Karriere im Management vorzubereiten. „Es ist kein Geheimnis, dass Eintracht Frankfurt für mich der fußballerisch prägendste Lebensabschnitt war und ich mich schon seit mehreren Jahren weiterbilde“, meldete sich Rode auf der Website der SGE zu Wort.
„Daher bin ich dem Verein sehr dankbar, dass ich hier, im Herzen von Europa, die Möglichkeit erhalte, mich einzubringen und weiterzulernen. Aus meiner Zeit als Spieler weiß ich zwar, wie dieser Verein tickt“, so der Ex-Profi weiter: „Gleichzeitig freue ich mich darauf, die Eintracht aus neuen Perspektiven kennenzulernen und meinen eigenen Horizont zu erweitern.“
Hellmann öffnet Rode gerne die Tür: „Ein absolutes Paradebeispiel“
Während seines Trainee-Programms soll Rode neben sportlichen auch administrative Aufgaben bearbeiten. „Darüber hinaus wird Rode an Heimspieltagen verschiedene Aufgabenbereiche abseits des Rasens begleiten und aktiv unterstützen“, heißt es vonseiten des Klubs.
„Wenn wir davon sprechen, verdiente ehemalige Spieler, die nicht nur Trophäen, sondern auch die Herzen der Menschen gewonnen haben, in den Verein zu integrieren, ist Sebastian Rode ein absolutes Paradebeispiel. Er hat sich im sportlichen Sinne unsterblich gemacht und auch nach seinem Abschied von der Fußballbühne regelmäßig bei uns blicken lassen“, erklärte Vorstandschef Axel Hellmann, wieso man den langjährigen Schlüsselspieler gerne wieder aufgenommen hat.

Von 2010 bis 2014 schnürte Rode erstmals für die SGE die Schuhe und kehrte nach Stationen beim FC Bayern und Borussia Dortmund 2018 zurück. Bis zu seinem Karriereende im Mai 2024 absolvierte er insgesamt 278 Pflichtspiele für Eintracht Frankfurt und gewann 2022 die Europa League. Mit dem FCB wurde er zweimal Meister und einmal Pokalsieger. Bei Borussia Dortmund feierte ebenfalls den Gewinn des DFB-Pokals.

