Abgang kein Thema: Bayern-Direktor Freund stellt sich hinter Ito

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Christoph Freund hat die Wechselgerüchte um Hiroki Ito eingeordnet. Der Sportdirektor des FC Bayern stellt klar, dass ein Abschied des Japaners intern nie ernsthaft verfolgt wurde. Nur ein besonderes Angebot hätte demnach eine Debatte ausgelöst.

Kurz vor dem Deadline Day war Bewegung in die Personalie gekommen. Damals hieß es, die Berater des Verteidigers hätten ihn bei Ajax Amsterdam ins Gespräch gebracht. Bereits zu Sommerbeginn galt Ito in Spekulationen als möglicher Wechselkandidat, sofern er selbst einem Abschied zustimmen würde.

Freund widerspricht den Wechselgerüchten

Gegenüber der BILD hat der Sportdirektor die Lage nun ausführlicher beschrieben. „Es war nie unsere Absicht, Hiroki gehen zu lassen. Er ist ein wichtiger Spieler, der nun seit längerer Zeit wieder vollständig fit ist“, sagte der Österreicher.

Christoph Freund
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Eine Ausnahme benannte Freund allerdings selbst. Hätte es ein „außergewöhnliches Angebot“ gegeben und wäre der Verteidiger offen für den Schritt gewesen, hätte der Klub die Sache geprüft. „Aber ansonsten war es nie wirklich ein Thema“, so der Sportdirektor.

Schon zuvor hatte sich Freund zu den Meldungen positioniert. Er habe die Berichte zwar wahrgenommen, es sei aber nichts im Busch gewesen, und man plane mit dem Spieler. Die neuen Aussagen greifen diese Linie auf und formulieren sie deutlicher.

Mehrere Mittelfußbrüche warfen Ito zurück

Seine bisherige Zeit in München verlief für den Japaner alles andere als geradlinig. Gleich mehrere Mittelfußbrüche nahmen ihn aus dem Spielbetrieb, immer wieder musste er sich in die Mannschaft zurückarbeiten. Leicht war diese Phase für ihn nicht.

Im Kader der Münchner kam Ito bislang in der Innenverteidigung sowie auf der linken Abwehrseite zum Einsatz. In fitten Phasen setzte er dort durchaus Akzente. Angedacht war für ihn die Rolle eines aufbaustarken Backups in der Defensive.

Dass der Kader des FC Bayern nicht besonders breit besetzt ist, spielte bei der Personalie ebenfalls eine Rolle. Bei einem Verkauf hätte der Klub auf dem Transfermarkt vermutlich noch einmal nachlegen müssen. Nach Freunds Darstellung stellte sich diese Frage jedoch nicht.

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