Startet Woltemade durch? Juve-Coach mit ernüchternder Aussage

Foto: Getty Images

Nick Woltemade hat bei Juventus Turin einen ordentlichen Einstand gefeiert. Trotz seiner gelungenen ersten Minuten muss sich der deutsche Nationalspieler vorerst mit der Rolle als Einwechselspieler begnügen. Trainer Luciano Spalletti setzt im Sturmzentrum weiterhin klar auf Randal Kolo Muani.

Wie Sky berichtet, lobte Spalletti nach dem 1:1 gegen die AC Mailand zunächst die körperlichen Qualitäten des Neuzugangs. „Nick hat die entsprechende Statur. Er ist stark im Kopfballspiel“, erklärte der Trainer nach dem Topspiel.

Woltemade bei Juventus: Spalletti setzt auf Kolo Muani

An der aktuellen Rangordnung im Angriff ändert Woltemades Einstand allerdings nichts. Obwohl Kolo Muani in den ersten drei Saisonspielen ohne Treffer blieb, sprach ihm Spalletti demonstrativ das Vertrauen aus.

„Ich bin auf diesen Zug aufgesprungen. Ich setze voll auf Kolo Muani und bleibe bis zum Saisonende dabei. Am Ende der Saison werden wir dann sehen, wo dieser Zug angekommen ist“, sagte der Juve-Coach.

Woltemade wurde in der 75. Minute eingewechselt, nachdem Alphadjo Cisse Milan zuvor in Führung gebracht hatte. Der 24-Jährige fügte sich schnell ein und holte den Freistoß heraus, der in der Nachspielzeit zum Ausgleich führte. Federico Gatti traf in der 92. Minute zum 1:1.

Woltemade
Foto: IMAGO / Gribaudi/ImagePhoto

Nach dem Schlusspfiff geriet Woltemade noch mit Milan-Verteidiger Strahinja Pavlovic aneinander. Das kurze Gerangel führte zu einer Rudelbildung, wurde aber schnell aufgelöst.

Spalletti zeigte sich mit der Moral seiner Mannschaft zufrieden, bemängelte jedoch die Entscheidungen im Angriff. „Uns fehlten die richtigen Entscheidungen beim Abschluss oder beim entscheidenden Pass in die Tiefe“, erklärte der Italiener.

Juventus verpflichtete Woltemade leihweise von Newcastle United. Die Engländer hatten ein Jahr zuvor 75 Millionen Euro für den früheren Stuttgarter bezahlt. Sein Debüt lieferte erste Argumente für mehr Spielzeit. An Kolo Muani führt für ihn vorerst dennoch kein Weg vorbei.

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