„Nichts geändert“: Infantino stellt sich zur FIFA-Wahl

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Gianni Infantino ist als FIFA-Präsident weiterhin stark umstritten – dennoch will sich der 56-Jährige im kommenden Jahr abermals zur Wiederwahl aufstellen lassen.

Spätestens seit der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko in diesem Jahr, vor allem aber nach den anschließenden Plänen des FIFA-Bosses, künftig Investoren in die WM mit einzubinden, ist Infantino in den Mittelpunkt tiefgreifender Diskussionen um die Integrität der FIFA gerückt. Zahlreiche Verbände, darunter die UEFA mitsamt seiner europäischen nationalen Organisationen, haben sich bereits öffentlich gegen eine Wiederwahl des gebürtigen Italieners ausgesprochen.

Doch wie es nun heißt, will der Infantino von all dem nichts wissen und sich dennoch im kommenden Jahr als FIFA-Präsident bestätigen lassen – bereits seit 2016 hat er dieses Amt inne.

FIFA macht deutlich: „Infantino wird zur Wiederwahl antreten“

Eine Sprecherin hat jüngst das Vorhaben des 56-Jährigen entgegen aller Kritik bestätigt: „Der FIFA-Präsident hat im April angekündigt, dass er 2027 zur Wiederwahl antreten wird. Natürlich hat sich daran nichts geändert. Herr Infantino wird zur Wiederwahl antreten.“ (Transfermarkt.de)

Vor der Eröffnung der Weltmeisterschaft der U20-Frauen in Polen hatte Infantino auf jene Fragen zu seiner Zukunft noch ausweichend reagiert. „Es wird viel zu sagen geben, aber es wird den richtigen Ort und den richtigen Zeitpunkt dafür geben“, hieß es vom FIFA-Präsidenten.

Gianni Infantino
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Derweil läuft zeitgleich weiterhin die Prüfung eines möglichen Strafverfahrens gegen Infantino durch die UEFA. Aufgrund des Investorendeals hatten Ceferin und Co. den Verdacht der ungetreuen Geschäftsbesorgung geäußert. Zwar wurde die Anklage bisher noch nicht erhoben, dennoch wollen Verbände wie die UEFA auch gerichtlich gegen die FIFA, allen voran Gianni Infantino vorgehen. Der hatte bis zuletzt darauf beharrt, nicht gegen etwaige geltende Rechte verstoßen zu haben. Im Gegenzug schaltete die FIFA ebenfalls die Justiz ein und warf den europäischen Verband eine sogenannte „Verleumdungskampagne“ vor.

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