Der VfB Stuttgart hatte es zum Auftakt in die neue Saison in der Champions League mit dem norwegischen Vertreter Viking Stavanger zu tun. Die Schwaben hatten sich vorgenommen eine gute Saison zu spielen und gleich einen guten Start zu zeigen.
Natürlich waren die Schwaben vor dem Spiel der Favorit. Denn Viking Stavanger ist alleine individuell klar unterlegen. Trotzdem liegt in einer solchen Ausgangslage auch eine gewisse Problematik, denn jeder erwartet einen Sieg.
Sebastian Hoeneß, der Trainer der Schwaben, spielte unter anderem mit Ermedin Demirovic in der Offensive, der sich viel vorgenommen hatte und seine Chancen nutzen wollte.
Demirovic-Gala gegen Stavanger
Der VfB Stuttgart startete gleich einmal aktiv in die Partie. Direkt von Beginn an war das Pressing aktiv, die Schwaben ließen nicht viel zu. Aber: Stavanger zeigte in zwei, drei Aktionen in der Anfangsphase, dass man sich hier etwas vorgenommen hatte und schnell nach vorne spielen wollte. Stuttgart nutzte dann aber seine große Chance und erzielte das 1:0.
Nach 19 Minuten erzielte Ermedin Demirovic das 1:0, nachdem Angelo Stiller den Ball von der linken Seite in die Mitte spielte. Aber: Stavanger war so gar nicht geschockt. Zlatko Tripic traf nur zwei Minuten später nach der Stuttgart-Führung zum 1:1. Das war deutlich zu einfach, da waren die Schwaben nicht aufmerksam genug.
Es dauerte aber wieder nur wenige Minuten bis zum nächsten Tor. Nach einem Undav-Ball traf Demirovic erneut, erzielte jetzt den Doppelpack. Er schoss sehr konsequent in Richtung Tor, nachdem er den Ball gut annehmen konnte.

Demirovic war extrem gut unterwegs. Er markierte sogar den Dreierpack nach einem halbhohen Ball von Undav. Zwar wurde noch einmal auf ein Handspiel überprüft, aber es wurde am Ende keines gefunden. Mit dem 3:1 gingen die Teams in die Kabine.
Stuttgart verwaltet das Ergebnis klug
Es gab noch weitere Möglichkeiten für Stuttgart vor der Pause, auch danach waren die Schwaben auf dem Gaspedal. Jamie Leweling scheiterte, auch ein Angriff der Gegner nach einem leichtsinnigen Fehler sorgte noch einmal für Furore.
Das Spiel war nicht mehr so aufregend wie in der ersten Halbzeit, aber vor allem die Schwaben hatten immer mal wieder ihre Momente. Undav hatte einen Heber, der auf das Tornetz flog und auch sonst wurde immer wieder schön kombiniert.
In der Schlussphase gab es noch Möglichkeiten auf weitere Tore. Dzenan Pejcinovic, mittlerweile eingewechselt, hatte noch eine Chance, scheiterte aber. Und so trudelte das Spiel dem Abpfiff entgegen. Die Schwaben gewannen am Ende mit 3:1.

