Beim FC Bayern liegt ein weiteres Torwart-Angebot vor. Stuttgarts Fabian Bredlow soll den Münchnern offeriert worden sein. Er käme als Vertreter von Jonas Urbig infrage, eine Antwort des Klubs steht bislang aus.
Darüber berichtet Sky. Demnach könnte der 31-Jährige zur kommenden Saison vom VfB Stuttgart nach München wechseln. Dort würde er hinter Urbig die Rolle des zweiten Torhüters übernehmen.
Beim VfB besitzt Bredlow noch einen Vertrag bis Sommer 2027. Entschieden ist bislang nichts. Laut dem Bericht haben die Bayern auf die Offerte noch nicht geantwortet und befassen sich derzeit offenbar mit anderen Kandidaten.
Routinier für die Zeit nach Neuer gesucht
Hintergrund ist die Planung für die Zeit nach Manuel Neuer. Hört der Torhüter nach dieser Saison auf, soll der 23-jährige Urbig zur Stammkraft aufrücken. Dahinter wünschen sich die Verantwortlichen einen routinierten Schlussmann, der diese Rangordnung mitträgt und bei Bedarf verlässlich einspringen kann.
An Namen für diese Rolle mangelt es nicht. Im Zusammenhang mit dem Klub fielen zuletzt unter anderem die Namen Lukas Hradecky, Kevin Trapp, Nick Pope, Marvin Schwäbe, Rui Silva, Koen Casteels, Juan Musso und Frederik Rönnow. Ebenso sollen Finn Dahmen und Bernd Leno in den Überlegungen bereits aufgetaucht sein.

Vom Profil her würde Bredlow grundsätzlich passen. Der Keeper kennt die Liga und bringt Erfahrung mit, zum langfristigen Stammtorhüter müsste er nicht mehr aufgebaut werden. Ob der Klub ihn sportlich als geeignete Ergänzung zu Urbig einstuft, ist allerdings unklar.
Ob Bredlow am Ende diese Aufgabe übernimmt, ist offen. Laut dem Bericht liegt sein Name den Verantwortlichen inzwischen vor, eine Reaktion des FC Bayern auf das Angebot gibt es bisher nicht.

