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Andreas Schicker
IMAGO / foto2press

Krösche-Nachfolge: Bundesliga-Manager sagt der Eintracht ab

Von Redaktion · · 1 Min Lesezeit

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Eintracht Frankfurt muss bei der Suche nach einem neuen Sportvorstand einen Rückschlag hinnehmen. Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport der TSG Hoffenheim, hat einem Wechsel an den Main eine Absage erteilt. Die Hessen hatten sich intensiv mit dem Österreicher beschäftigt.

Nach Informationen der Bild setzten sich Präsident Mathias Beck und Vorstandschef Axel Hellmann mit Schicker auseinander. In Frankfurt hätte der 40-Jährige einige Fürsprecher gehabt, mit Adi Hütter wäre zudem ein Landsmann sein Trainer gewesen. Schicker selbst räumte die Gerüchte jedoch vor dem Europa-League-Spiel gegen Lyon ab. „Ich kann sagen, dass da nichts dran ist“, sagte er bei RTL und verwies auf seinen im Mai langfristig verlängerten Vertrag. Die Arbeit in Sinsheim mache ihm großen Spaß.

Als Krösche-Nachfolger: Spycher wird bei Eintracht Frankfurt wieder zum Thema

Schicker war im Oktober 2024 von Sturm Graz in den Kraichgau gewechselt und führte die TSG aus dem Tabellenkeller bis in die Europa League. Schon vor knapp einem Jahr hatte er einen Wechsel abgelehnt. Damals war er sich mit dem VfL Wolfsburg bereits weitgehend einig, blieb trotz eines internen Machtkampfs aber in Hoffenheim. Im Gespräch war eine Ablöse von rund zwei Millionen Euro.

Die Eintracht hat noch weitere Optionen auf der Liste. Laut Bild gelten Christoph Spycher von den Young Boys Bern, Nürnbergs Joti Chatzialexiou und Augsburgs Sportdirektor Benjamin Weber weiterhin als heiße Kandidaten. Chatzialexiou hatte zuletzt betont, es gebe keinerlei Kontakt zur Eintracht.

Markus Krösche
IMAGO / HMB-Media

Bewegung gibt es dagegen bei Spycher. Der frühere Frankfurter Kapitän hatte zunächst abgesagt, soll laut dem Schweizer Blick inzwischen aber ins Grübeln gekommen sein. Spycher hat sich Bedenkzeit erbeten, in der Schweiz ist von einer Entscheidung auf Messers Schneide die Rede. Auch seine Beteiligung von rund zehn Prozent an den Young Boys gilt nicht als unlösbares Hindernis.

Krösche hatte die Eintracht nach über fünf Jahren auf eigenen Wunsch verlassen. Seine Zukunft dürfte bei der AC Mailand liegen.

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