Um Yasin Ayari von Brighton & Hove Albion entwickelt sich ein Wettrennen. Neben dem FC Chelsea beobachten zahlreiche europäische Topklubs die ungeklärte Vertragssituation des Schweden. Konkrete Angebote liegen bislang nicht vor.
Nach Informationen von TEAMtalk hat sich der Kreis der Interessenten deutlich erweitert. Neben Chelsea und Galatasaray zeigt nun auch Fenerbahce Interesse und hat bereits erste Annäherungsversuche unternommen. Die AC Mailand verfolgt den 23-Jährigen schon länger. Auch Newcastle United, der FC Arsenal, Manchester United und der FC Liverpool werden genannt, ebenso Atletico Madrid, Borussia Dortmund, die AS Rom und Juventus Turin. Halb Europa jagt also den schwedischen WM-Teilnehmer.
Ayari-Vertrag läuft im Sommer aus
Hintergrund ist die offene Zukunft des Mittelfeldspielers. Ayaris Vertrag endet im kommenden Sommer, Brighton besitzt lediglich eine Option auf ein weiteres Jahr bis 2028. Die Gespräche über ein neues Arbeitspapier laufen seit Monaten, stocken aber. Der Klub will Ayari halten und arbeitet daran, sich entweder mit ihm zu einigen oder die Option zu ziehen. Der Spieler selbst hält sich öffentlich zurück und betonte lediglich, die Situation werde sich zu gegebener Zeit klären.
Bei Chelsea kennt Sportdirektor Paul Winstanley den Schweden aus seiner Zeit als Chefscout in Brighton. Erste Wahl für das Mittelfeld der Blues ist allerdings Alex Scott vom AFC Bournemouth. Für Galatasaray gilt Ayari als jüngere Alternative zu etablierteren Kandidaten.

Unter Fabian Hürzeler hat sich der frühere AIK-Profi zur festen Größe entwickelt. In der laufenden Saison stand er bis Mitte Oktober in neun Pflichtspielen auf dem Platz und kam dabei auf ein Tor und zwei Vorlagen. Für Schweden bestritt er bislang 27 Länderspiele, im Sommer gelang ihm bei der WM ein Doppelpack beim 5:1 gegen Tunesien.
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Günstig wird ein Abschied nicht. Ayaris Marktwert wird auf rund 50 Millionen Euro geschätzt.
